Wenig Beachtung unter Webentwicklern sind die Backups der eigenen Dateien. Noch wichtiger aber als die bloße Kopie wichtiger Dateien ist eine Versionsverwaltung. Ralf Kühnbaum-Grashorn ist im Interview und erklärt im Gespräch mit David Maciejewski, warum auch normale Webentwickler Subversion und co einsetzen sollten.

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Ralf Kühnbaum-Grashorn ist Spezialist im Gebiet der Versionsverwaltung und steht im Interview Rede und Antwort. Für euch haben wir die Stichworte aus dem Gespräch hier zusammengefasst.

Warum eigentlich Versionsverwaltung?

  • Protokollierungen der Änderungen – Es kann jederzeit nachvollzogen werden, wer wann was geändert hat.
  • Wiederherstellung von alten Ständen einzelner Dateien – Somit können versehentliche Änderungen jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.
  • Archivierung der einzelnen Release-Stände eines Projektes – Dadurch ist es jederzeit möglich auf alle ausgelieferten Versionen zuzugreifen.
  • Koordinierung des gemeinsamen Zugriffs von mehreren Entwicklern auf die Dateien
  • Gleichzeitige Entwicklung mehrerer Entwicklungszweige

Wie funktioniert das?

Stichworte: pessimistisches (read lock write) und optimistisches ( copy modify merge ) Versionieren

Warum eigentlich Versionsverwaltung im Design-Bereich?

  • Websites bestehen in der Regel aus mehreren Dateien, Verzeichnissen
  • nur die Kombination aus diesen Dateien ergibt ein Ergebnis
  • es lassen sich einfach Varianten oder z.B. kundenspezifische Versionen anlegen
  • häufig arbeiten mehrere Personen/Instanzen zusammen an einer Site
  • Schnelles Deployment auf Test- oder Produktiv-Systemen.

Versionsverwaltung auch für Einzelgänger

  • lohnt sich auch bei lokaler Entwicklung (siehe oben).
  • Backup und Historie
  • es muss nicht erst ein “Server” her.

Versionsverwaltung mit subversion

  • Kurze Historie
  • CVS als Vorgänger
  • wichtigste Unterschiede
  • Skalierbarkeit
  • Verlässlichkeit
  • Unterstützte Betriebssysteme (*nix, Linux, MacOSX, Windows)
  • Architektur (apache, DAV, ssh, etc.)
  • Standards (http(s), ssh
  • effiziente Versionierung von Binär-Dateien (Grafiken) und Verzeichnissen
  • Bedienbarkeit
  • Unterstützung in Applikationen (GUI, Desktop, IDEs etc.), Clients, IDEs, Frontends.
  • Zugriffsmöglichkeiten (http(s), svn+ssh etc.)
  • Automatisierung
  • Erweiterbarkeit

Links zur Versionsverwaltung

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In dieser Woche könnt ihr viel über Design, Usability und Entscheidungen erfahren.

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Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 6. Februar 2007 um 19:10 Uhr in der Kategorie Podcast veröffentlicht.
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