Marcel Böttcher und Christian Haller werfen heute einen Blick auf das brandneue jQuery 1.4, erläutern die zahlreichen neuen Funktionen und geben Tipps zum erfolgreichen Wechseln.

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Einführung

  • jQuery ist in Version 1.4 erschienen
  • Einen Einstieg in jQuery selbst gibt es in Folge 147
  • jQuery ist gewachsen: 23 KB ist die Version 1.4 nun groß und somit um 5 KB schwerer
  • Kompiliert wird jQuery jetzt mit dem Google Closure Compiler und nicht mehr mit dem YUI Compressor – das spart 13 %
  • Google liefert bereits jQuery 1.4 aus, wenn man lediglich Version 1 angegeben hat
  • Rund um den Release wird das Webevent 14 Days of jQuery veranstaltet
  • Ebenfalls mit dem Release wurde die neue jQuery Dokumentation veröffentlicht – und lässt nun auch Kommentare zu

Kompatibilität

Performance

  • Der Flaschenhals liegt oft anderswo
  • Trotz allem: Nach eigenen Angaben hat jQuery deutlich an Performance gewonnen
    • .addClass(), .removeClass(), .hasClass() und .html() sind jetzt 3x so performant
    • .remove() und .empty() sollen nun 4x so schnell verarbeitet werden
    • HTML Fragmente werden jetzt gecached
    • JSON kann mit der Version 1.4 nativ geparst werden

Funktionen

jQuery bringt in der Version 1.4 zahlreiche neue Funktionen.

Easy Setter Functions

  • Alle Setter-Methoden können nun eigene Funktionen enthalten
  • Vorteil: Return der Funktion kann direkt verarbeitet werden, muss nicht mehr in einem Zwischenschritt abgelegt werden

Core

  • .jQuery() erstellt komplexe DOM-Elemente. Damit können Elemente in einem Aufruf z.B. direkt mit Click-Events und weiteren Attributen erstellt werden
  • .eq() und .get() können jetzt auch mit negativen Werten umgehen und haben mit .first() und .last() komfortable Aliase erhalten
  • .toArray() erweitert .get() und stellt sicher, dass immer ein Array zurück gegeben wird

Ajax

  • Dank Etag-Support kann man ab sofort mit ifModified: true überprüfen, ob das Dokument oder die Datei überhaupt seit dem letzten Aufruf geändert wurden
  • JSON und Script werden nun automatisch erkannt und muss nicht im dataType angegeben werden

Attributes

Events

  • .bind() unterstützt nun mehrere Events in einem Aufruf
  • .focusin() und .focusout() sind als Equivalent zu .focus() und .blur() hinzugekommen, unterstützten jedoch Event-Bubbling
  • Das neue .live() unterstützt nun (fast) alle Events, die sich mit .bind() ansprechen lassen (Ausnahmen: .focus(), .blur() und .ready()) und kann einem Context zugewiesen werden

Traversing

Manipulation

  • .unwrap() entfernt das umschließende Element, behält jedoch die Kinder
  • .detach() entfernt ein Element, behält jedoch die verknüpfen Events und kann so später neu verwendet werden

Effects

  • Mit .delay() lassen sich auf sehr komfortable Weise Animationen pausieren. Die Zeit wird einfach in Millisekunden angegeben
  • In Animationen können nun einzelnen Eigenschaften einzelne Effekte zugewiesen werden
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Dieser Beitrag wurde am Montag, 18. Januar 2010 um 22:15 Uhr in der Kategorie Podcast veröffentlicht.
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