Wir geben den Ton an – seit 2005 Technikwürze ist der führende Podcast für Webentwickler im deutschsprachigen Raum. Eine auditive Sendung bekannter Macher rund um Webstandards.
Dieser Beitrag wurde am Montag, 23. November 2009 um 12:23 Uhr in der Kategorie Podcast veröffentlicht.
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Hallo Technikwürzer
Dies war wieder eine sehr spannende Sendung. Danke für eure Arbeit.
Ich fände es noch toll, wenn ihr auf eurer Website das neue Audio-Equipment in Bild und Wort vorstellen könntet (Stichwort: Bedarfsweckung des Kaufimpulses ;-))
Liebe Grüsse
Theo
Das machen wir. Es wird dazu eine eigene Seite und auch eine eigene Sendung geben, die es dann aber nur über die Seite und nicht über den Feed geben wird. Wir kündigen das dann aber noch in der Sendung an.
Ich hoffe doch stark, das mit dem Tee war ernst gemeint ;o)
Sehr angenehme Sendung mal wieder!
IE9: 32 Punkte beim Acid3-Test sind schon sehr beschämend, selbst wenn man die Zeit mit ins kalkül zieht. Nun ja die Jungs haben ja auch kein leichtes los – wir dürfen gespannt sein.
Ihr fragt, wir antworten: Direct2D ist Teil des DirectX-Grafik-APIs, das Ihr wiederum sehen könnt als Verquickung von OpenGL (Grafik) + OpenAL (Audio) + OpenCL (Compute), aber spätestens seit DirectX-9 weit fortgeschrittener.
So wie das von Spielen bekannte Subset Direct3D für 3D-Grafik zuständig ist und ein mächtiges Featureset zur Nutzung der Grafik-Hardware bietet, so bietet Direct2D beschleunigte 2D-Funktionen an. Direct2D gibt es aber erst ganz frisch seit der API-Version DirectX-11, die mit Windows 7 und als Download auch für Vista rausgekommen ist. Damit löst es das seit Windows 95 für 2D in Fenstern zuständige GDI ab. Direct2D und GDI wären übrigens auch vergleichbar mit Quartz auf OSX. Windows XP wird nicht unterstützt, weil schon DirectX-10 nicht mehr für XP herauskam, was bislang eher Gamer geärgert hat. Das liegt aber am neuen Vista/Win7-Treibermodell das nicht Rückportierbar ist und Vorraussetzung für die Neuerungen ist. Unter XP wird es wohl einen Fallback auf das althergebrachte GDI geben.Zumindest wird Firefox das wohl so machen (siehe unten).
Wie angedeutet kann Direct2D die hohe Rechenkraft der Grafikkarte (GPU) optimal nutzen, sofern diese bestimmte Vorraussetzungen erfüllt. Und dieser Output ist nicht gerade popelig: Beispielsweise liefert ein Intel Core i7 965 Prozessor mit 3,2 GHz maximal 51 Gigaflops/Sekunde an Rechenleistung, während eine genauso teure ATI Radeon 5970er galaktische 4640 Gigaflops/Sekunde schafft.
Da ist es kein Wunder, dass Google Maps mal eben von 5-10 auf über 60 Frames pro Sekunde beim Screen-Aktualisieren hochschnellt und alles viel weicher skaliert und scrollt.
Wer schon eine Windows Vista oder Windows 7 Maschine nebst NVIDIA-Grafikkarte am Start hat, der sollte sich mal die neusten Treiber für seine Karte (und DirectX 11 bei Vista) installieren, und der kann dann eine Runde in einem schon jetzt Direct2D-fähigen Firefox 3.7-Build drehen:
http://www.basschouten.com/blog1.php/2009/11/22/direct2d-hardware-rendering-a-browser
Und wer dann noch geil auf hardwarebeschleunigtes Flash (vor allem in Sachen Video-Dekodierung) ist, der sollte sich noch die Flash 10.1 Preview installieren:
http://labs.adobe.com/technologies/flashplayer10/
Tja Marcel, das gibt’s dann wiederum alles nicht unter OSX, alter auf Windows-Rumhacker ;)
Weiß ich doch :) Darfst natürlich auch weiter rupfen.
BTW, kleine Korrektur: Die NVIDIA-only Einschränkung gilt nur für Flash weil der ATI-Treiber unter Flash noch nicht beschleunigt (trotz Versuchen seitens ATI). Intel geht wohl auch.
Der Firefox läuft auf beiden Typen.
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