Auf dem Symposium für Barrierefreies Webdesign hat Chris Heilmann, Yahoo-Web-Evengelist einen Vortrag über Barrierefreiheit im Netz gehalten. Die Aufzeichnung dieses sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag hört ihr in dieser Folge der Technikwürze.

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Barrierefreiheit im Netz der Daten

In Technikwürze 150 hatten wir im Rahmen der Berichterstattug zum Symposium für Barrierefreiees Webdesign, Best of Accessibility in Düsseldorf, ein Interview mit Chris Heilmann gebracht. Er ist Yahoo-Web-Evengelist und hielt auf der BOA einen Vortrag über Barrierefreiheit im Netz der Daten. Diesen Vortrag könnt ihr hier in voller Länge hören.

Links zum Vortrag:

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Dieser Beitrag wurde am Freitag, 9. Oktober 2009 um 21:20 Uhr in der Kategorie Podcast veröffentlicht.
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Kommentare

  • sam
    am 10. Oktober 2009, 19:21 Uhr

    well done, aber wie soll man die ganze barrierefreiheit denn in einer webseite unterbringen, wenn man nicht dafür sorgen soll, dass die webseite in jedem browser gleich aussieht?
    wäre es da nicht direkt klüger eine startseite zu erstellen, die dann auf die unterschiedlichen einschränkungsgruppen auf unterseiten weiterverlinkt? schwierig dabei wird es aber vorallem weil es ja nicht nur einschränkungen gibt die sich in statische gruppen zusammen fassen lassen (nur blind, nur taub, nur motorisch eingeschränkt, nur lernstörung usw.) schwierig schwierig aber denoch ein thema für das web2.0 und es darf nicht erst mit dem web3.0 gelöst werden.

  • Thomas Weise
    am 11. Oktober 2009, 15:22 Uhr

    Danke an Chris Heilmann für diesen Vortrag. Für mich war das “großes Kino”, vor allem die Tipps und den Code zu YQL. Hab das mal ausprobiert, und klappt. Sogar mit Seiten, die gar keine API anbieten, wie meine eigene.

  • Markus Schlegel
    am 11. Oktober 2009, 15:26 Uhr

    Vielen Dank für die Sendung, so macht das Spaß. Mehr Barcamp-Spontan-Interviews, mehr Vorträge, finde ich gut und hab deshalb auch mal 5€ meines bescheidenen Budgets gespendet.

  • Steffen Rühlmann
    am 11. Oktober 2009, 17:58 Uhr

    Sehr interesanter Vortrag / Podcast – wie Thomas Weise schon erwähnte “ganz großes Kino” – da werd ich mir wohl den ein oder anderen Hinweis für meine künftige Webentwicklung mit verwenden. Da seh ich schon wegen diesem Vortrag meine 5,- EUR gut angelegt ;)

  • Mirko
    am 12. Oktober 2009, 12:46 Uhr

    Kurzweilig, inspirierend, beeindruckend. Das eröffnet einen ganz anderen (spannenden) Blick auf das Thema.

    @sam: Um als Nutzer mit Barrieren im Internet umgehen zu können, muss ich die freie Wahl haben, wie ich das Internet nutze. Diese Entscheidung beginnt ja schon mit der Wahl des Betriebssystems und des Browsers (oder noch früher: mit der Wahl des Geräts). Genau diese Entscheidungsfreiheit darf nicht durch die erzwungene Gleichmachung der Ausgabe unter jedem Umstand konterkariert werden. Ich denke, das soll die Aussage bzgl. gleichem Aussehen (unter anderem) vermitteln.
    Meines Erachtens geht es nicht um die Aufteilung und Abgrenzung von bestimmten Benutzergruppen und die Errichtung gesonderter “Krücken” sondern um die Anreicherung der Website mit Eigenschaften und Funktionen, die immer mehr Benutzergruppen den einfachen Zugang ermöglichen. Eine Aufsplittung von der Startseite aus halte ich da für wenig sinnvoll.

    Danke an David und alle, die Technikwürze möglich machen und es ermöglichen, so viele wertvolle Informationen einer solchen Tagung mitzunehmen, selbst wenn die Gelegenheit ausblieb, selbst dabei zu sein. Ich glaube, ich drücke meinen Dank gleich erstmal in Euronen aus.

  • sam
    am 12. Oktober 2009, 19:36 Uhr

    @ #5 lebt aka mirko,
    okay wenn ich nur eine einzige seite für möglichst alle zugänglich mache, wie “aufgebläht” wird die webseite im sourcecode dann sein? die wartung, erweiterung oder anpassung dürfte dann immer schwieriger werden. eine möglichkeit, die ich mir vorstellen könnte, wäre bestehende html/css tags um zugänglichkeitsfunktionen zu erweitern. anstatt immer neue und zusätzliche tags zu erschaffen. im js bereich dürfte es doch sicher möglich sein. da die browser sich immer weiter von einander entfernen und das w3c eher rückschritte macht, kann und muss man andere techniken dafür nutzen und js erscheint mir für die richtige wahl.

  • Sven
    am 13. Oktober 2009, 07:59 Uhr

    Super Vortrag, selten so gern eine Vortrag zugehört. Da ärgere ich mich schon, dass ich nicht beim BOA dabei war. Da sind meine 5 Euro gut angelegt, wenn man dafür weiterhin so gute Mitschnitte erhält. Weiter so!

  • Moritz Gießmann
    am 15. Oktober 2009, 09:58 Uhr

    Gutes Format, Vorträge von Konferenzen und Barcamps mitzuschneiden! Mehr davon.

  • CRI
    am 19. Oktober 2009, 12:26 Uhr

    Angenehmer Vortrag – Vielen Dank!

    @sam: Ich denke Barrierefreiheit heißt nicht, das man immer mehr und neue Tags o.ä. erfinden und einbauen muss, sondern das man auch eigentlich schon ausreichend vorhandene techniken (Überschrifthierarchie; Alt-Tags; Label; cite, strong, etc.) sinnvoll verwenden sollte. Vielleicht fehlt das ein oder andere noch, aber sehr viel komplexer muss es vielleicht gar nicht werden. Man muss es nur clever verwenden und das tun ja heutzutage leider die wenigsten. Ein Screenreader kann dann schon seine Arbeit machen und Hierarchien und Tag-Zusammenhänge bei richtiger Verwendung und Verknüpfung für den Nutzer aufbereiten.

    Ein Startseite mit Unterseiten etc. kommt mir da sehr komplexer und aufwendiger/umständlicher (ähnlich IE6-Fixes) daher als seine Daten richtig auszuzeichnen.

    mfg
    der CRI

  • wil
    am 8. November 2009, 19:43 Uhr

    Danke für die Aufnahme. Man merkt, dass Chris ein erfahrener Redner ist, sehr guter Vortrag, inspirierend.
    Mashups, Baby!

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