Web Credibility Technikwürze 91
Als Betreiber einer Webseite sollte man dafür Sorge tragen, dass die Informationen, die man veröffentlicht auch glaubwürdig sind. Stefan Nitzsche klärt auf, was man dafür tun kann.
Transkript der Folge
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David So, herzlich willkommen zur Technikwürze Nummer einundneunzig vom vierundzwanzigsten September zweitausendsundsieben. Mein Name ist David Maciejewski und ich rede nicht lang um den heißen Brei herum. Es geht nämlich heute um die Web Credibility, die Glaubwürdigkeit von Webseiten. Warum man das braucht, worum es dabei geht, das kläre ich zusammen im Gespräch mit Stefan Nitzsche, über Skype. Da hatten wir ein paar Qualitäts, probleme über Skype bei der Verbindung.
Ich hoffe, ihr könnt drüber hinwegsehen. Es wird teilweise mal schlechter, teilweise gut. Die Information, die rüberkommt, ist auf jeden Fall sehr gut. Es wird eine sehr lange Sendung, deswegen legen wir direkt los. Ich wollte eigentlich heute auch noch mal ein paar Informationen bringen zu, Hörerkommentare. Da haben wir nämlich ein paar bekommen über unsere Telefonnummer null fünf elf einundzwanzig siebenundzwanzig dreihundert. Aber das gibt es wie gesagt dann nächste Sendung.
Also jetzt ab dafür, Stefan.
Interview. Heute geht es um die Credibility, auf Deutsch die Glaubwürdigkeit von Webseiten. Über Skype zugeschaltet aus Essen ist der Stefan Nitzsche. Hallo Stefan.
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Stefan Hallo David.
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David Sag doch denjenigen, die dich noch nicht kennen, wer du bist.
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Stefan Ich bin ein freier, selbstständiger, Webentwickler im Bereich Frontend hauptsächlich. Bin seit, Mai diesen Jahres selbstständig, also seit Mai 2007. Hab vorher so, etwas über neun Jahre in Agenturen gearbeitet und, ja, wurschtel mich jetzt so durch.
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David Seit Mai bist du selbstständig, ne?
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Stefan Ganz genau.
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David Du arbeitest, auch, schreibst ein paar Artikel für Doktor Web, habe ich noch gelesen. Und du engagierst dich auch für die Webkrauts, ne?
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Stefan Ganz genau. Wie du auch.
Echt. Ja, ich bin, ich bin, Mitte Juni, glaube ich, war das, dazu gestoßen. Als ich in Mainz gearbeitet habe projektweise. Da habe ich dann Jens Rochtweis kennengelernt und noch ein paar andere, Eric Eggert und so weiter. Und, ja, das war eine sehr, sehr schöne Sache und deshalb bin ich da mit Freuden dabei gewesen.
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David Stefan, es geht heute um die Credibility. Sag uns doch mal kurz, warum eine Webseite Glaubwürdigkeit vermitteln sollte.
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Stefan Ja, also eine Webseite, vermittelt ja irgendwie eine Kommunikation zwischen, Sender und Empfänger. Und, meistens ist es so, dass die Leute, die etwas sagen, auch gehört werden wollen beziehungsweise dass das, was sie, sagen oder zu sagen haben, ernst genommen wird. Das ist natürlich besonders wichtig, wenn man mit der Webseite einen kommerziellen Zweck verfolgt, zum Beispiel ein Shop, wenn man, glaubwürdige oder als glaubwürdig zu betrachtende Informationen darstellen will, und so weiter.
Also im, im Allgemeinen ist es dem Sender sehr, sehr wichtig, dass seine Informationen ernst genommen werden. Ja, und dafür ist die Glaubwürdigkeit einer Seite halt einfach wichtig.
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David Ist ja nicht nur wichtig für Unternehmen oder nicht nur hauptsächlich wichtig für Unternehmen, natürlich für die auf jeden Fall, sondern auch für Privatleute, die einfach, wenn sie bloggen und einfach ihre Glaubwürdigkeit ein bisschen unterstreichen wollen, indem sie gewisse Maßnahmen tun. Und über diese Maßnahmen unterhalten wir uns heute, ne?
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Stefan Ganz genau.
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David Wie kann ich mir den, den Einstieg in die Credibility,, vorstellen? Also wie, wie komme ich ins Thema rein?
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Stefan Also es ist so, dass in Deutschland das Thema Web Credibility im Prinzip nicht sehr bekannt ist. Also es gibt natürlich diese, diese, wie soll ich sagen, diese, diese natürliche, dieses natürliche Gefühl, was jeder Mensch für Glaubwürdigkeit hat. Also jeder nimmt intuitiv wahr, egal ob jetzt unbewusst oder bewusst, ob eine Webseite glaubwürdig ist oder nicht. Das hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab.
Da ist in Deutschland die Forschung beziehungsweise die Untersuchung, egal ob jetzt in der Branche oder außerhalb der Branche durch Unternehmensberatung oder, oder andere, andere Beratung, sehr, sehr auf, auf Sparflamme, würde ich sagen. Also in Amerika sind die da relativ viel weiter. Es gibt zum Beispiel an der Universität Stanford das Persuasive Technology Lab. Das ist, ein, ein Labor, was sich damit beschäftigt, ob Technologien dazu beitragen können, Menschen von Dingen zu überzeugen.
Also beispielsweise jetzt banale Alltagsdinge, ob sie dafür sorgen können, dass, ein Mensch etwas kauft oder, etwas nicht tut, etwas tut, aufhört zu rauchen, aufhört, sch-- schond im Fernsehen zu gucken, und so weiter. Also dass durch Informationen, die über Technologie vermittelt werden, einfach Menschen beeinflusst werden. Und dazu gehört auch diese Web Credibility.
Das ist ein Unterprojekt von oder, oder ein, ein Unterlabor im Prinzip von, von diesem Persuasive Technology Lab und das heißt, das Web Credibility Project. Das ist, dieses ganze Institut wird geleitet von BJ Fox, der übrigens ein, ein sehr schönes Buch namens Persuasive Technology geschrieben hat, was sich mit, mit, everyday, credibility und everyday persuasion, also, Alltagsglaubwürdigkeit und Alltagsüberzeugung beschäftigt. Ja, und, und die haben sich da Fragen angenommen.
Also wie wird Web Credibility oder Credibility im Allgemeinen gebildet? Durch welche, durch welche Maßnahmen kann man Credibility erhöhen? Die haben dazu sehr, sehr lange geforscht mit sehr vielen Leuten und, haben sich, um verschiedene Fragen gekümmert. Die haben sich Fragen gestellt. Das sind vier an der Zahl im Prinzip. Ich, hab davon mal eine rudimentäre deutsche Übersetzung, gemacht.
Das ist im Prinzip, an erster Stelle Was sorgt dafür, dass Menschen glauben oder nicht glauben, was sie im Internet finden? Also, beispielsweise ist da natürlich Wikipedia ein Stichpunkt, der einem immer einfällt und der auch grade in Bezug Glaubwürdigkeit natürlich immer mehr an Brisanz gewinnt, weil, Wikipedia wird ja oft angezweifelt, darf nicht als Quelle bei wissenschaftlichen Arbeiten verwendet werden und so weiter.
Also da ist Glaubwürdigkeit ja unheimlich wichtig, weil auch alle dran mitarbeiten können. Dann als zweiten Punkt: Welche Strategien wenden Menschen an, wenn sie Glaubwürdigkeit einer Quelle bewerten? Also, was tut man intuitiv oder bewusst, wenn man, Glaubwürdigkeit evaluiert? Worauf achtet man bei an der Seite? Was ist wichtig? Das Design, die Gestaltung, die Textform und so weiter.
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David Das ist ja auch das, was wir Privatnutzer, ich schließ uns mal alle jetzt im Kreis ein, machen, dass wenn wir auf eine neue Webseite gehen und da eventuell Produkte bestellen, dass wir gucken, was ist das für einer? Oder bei eBay ist es der Fall, dass wir uns die Bewertungen mal anschauen und gucken: Ist der glaubwürdig? Also in diese Richtung geht das natürlich, ne?
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Stefan Ganz genau, ganz genau.
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David Also kann ich dem trauen und kann ich die Produkte kaufen? Oder kann ich die Informationen, die auf dieser Webseite dargeboten werden, kann ich denen vertrauen oder erzählt er mir jetzt einen vom schwarzen Peter hier?
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Stefan Richtig, ganz genau. Ganz genau, darum geht’s. Es ist, im Prinzip ist es das, was jeder Mensch macht, kommt er auf eine Seite, überlegt er erst mal: Gefällt die mir oder nicht? Das ist im Prinzip schon die zentrale Überlegung. Gefällt sie, dann ist sie in irgendeiner Form angenehm, dann ist das Design gut, dann ist vielleicht die Textlänge, die Textgröße gut. Hat auch viel mit Usability zu tun.
Und man sieht halt einfach sofort, ob man, o-o-ob der Typ was drauf hat, sag ich mal- -der die Seite gemacht hat. Also ob, ob da,, Menschenverstand gesunder gewaltet hat oder ob das einfach nur ein zusammengeklicktes, geklautes Template ist. Ist die Seite schrottig oder nicht? Daran entscheidet sich schon im Prinzip im ersten Schritt: Glaub ich dem Typen oder nicht? Oder der Dame, je nachdem, wer, Autor oder Sender ist.
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David Vor allen Dingen, ich, da wahrscheinlich ein sehr extremer Typ bin, also da ich ja auch der Designer bin, guck ich auf eine Webseite und sag mir, ich guck mir, also wenn eine Webseite super grottig schlecht, designt ist, aber sie bietet fantastische Informationen, da bin ich weg, weil’s meinem Auge einfach wehtut. Und wenn die Webseite gut aussieht, dann nutz ich sie.
Also es gibt auch Nachrichtenportale, die nutz ich lieber als andere, obwohl mir die anderen eventuell von der Information besser passen würden. Aber nu gut. Aber da bin ich vielleicht ein bisschen extremer, aber es gibt vielleicht auch andere, die vielleicht nicht ganz so extrem sind, aber vielleicht in dieselbe Richtung denken, dass sich ’ne Webseite angucken und damit überhaupt nicht klarkommen und dann sind sie weg.
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Stefan Richtig. Also wie bei uns ist das so, die wir in der Branche arbeiten, wir können natürlich nur heuristisch arbeiten, also nach Regeln. Wir können sagen, das darf man nicht machen und das darf man nicht machen. Wir nehmen das natürlich schon ein bisschen, ich würd sagen mal, gesättigter wahr- -als der normale Benutzer. Deshalb sind wir auch niemals geeignet für solche Tests, also als Testperson, als Probanden. Das, das wäre schlimm, unglaublich.
Wir, wir würden dann anfangen, den Testern irgendwas zu erzählen von Informationsarchitektur und Schreiben und Komplementärfarben und was weiß ich nicht was.
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David Und vor allen Dingen würd ich mir den Quelltext anschauen und darüber meckern wahrscheinlich.
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Stefan Richtig, ganz genau. Das ist natürlich nicht Sinn der Sache. Also wir sind da, wir sind da ausgeschlossen. Das ist eine professionelle Deformation, mit der müssen wir leben.
Und, wir sind in der Form, haben wir eine Barriere quasi.
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David Okay. Aber das Ganze wird wirklich untersucht in Amerika. Und da gibt’s auch schon ein paar Ergebnisse, ne?
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Stefan Da gibt’s auch schon ein paar Ergebnisse. Ich sag noch mal eben die letzten beiden Punkte.
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David Gern.
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Stefan Die, die letzten beiden Fragen, denen sich die noch angenommen haben, und zwar, das ist noch: Welche Zusammenhänge und Gestaltungsfaktoren beeinflussen diese Beurteilung und Strategien? Also eben diese Beurteilung von, von Glaubwürdigkeit und die Strategien, zur Bewertung der Glaubwürdigkeit.
Und die letzte Frage ist: Wie und warum unterscheidet sich der Prozess der Beurteilung von Glaubwürdigkeit im Internet von den Prozessen während der Mensch-Mensch-Kommunikation, also zum Beispiel in einer, in einer ganz normalen Unterhaltung beziehungsweise in den anderen Offline-Umgebungen? Also wenn wir Geräte, Dinge, Hardware im Prinzip, einschätzen. Also, das muss jetzt nicht Computer sein, das kann alles sein, also Alltägliches.
Ich geh zum Beispiel zum Aldi und, will mir ’ne Klimaanlage kaufen. Also jetzt, glaub ich wahrscheinlich, dass die von Aldi, ohne jetzt Aldi auf die Füße treten zu wollen, wahrscheinlich, ich möchte gar nicht sagen weniger taugt, aber vielleicht nicht so zuverlässig ist wie die eines Fachhändlers. Das ist im Prinzip Glaubwürdigkeit. Und, das kann man halt auch aufs Web übertragen, genau. Ja, hangeln wir uns mal an den Richtlinien entlang. Also es gibt, der, der Herr B. J.
Fogg hat im, im Laufe von drei Jahren Forschung über viertausendfünfhundert Leute befragt und, und die Ergebnisse dieser Untersuchung ausgewertet, die die, ergeben hat. Und, da geht’s halt um die zentrale Frage: Wie können Sie die Glaubwürdigkeit Ihrer Webseite steigern? Das sind die Stanford-Richtlinien für Web Credibility. Das gibt’s im englischen Original natürlich auf der Stanford-Webseite beziehungsweise auf, credibility.org. Nein, gar nicht wahr, webcredibility.org.
Und, dort findet man halt diese Richtlinien, diese Guidelines.
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David Die hast du aber auch noch übersetzt auf deiner Seite, ne?
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Stefan Die hab ich übersetzt, ganz genau, zusammen mit dem Jens Meier. Und, ja, das war ’ne sehr schöne Sache. Wir haben uns die Übersetzung geteilt und, ja, ich, w-wir hangeln uns jetzt einfach mal daran entlang, würd ich sagen.
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David Verlinken wir später auch noch auf Technikwürze.de für diejenigen, die sich noch mal genauer einlesen wollen dann.
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Stefan Ja. So, die erste Richtlinie wäre: Erleichtern Sie die Richtigkeit der Informationen auf Ihrer Webseite zu verifizieren. Das heißt im Prinzip nichts anderes, wie dass ich in einer wissenschaftlichen Arbeit beispielsweise eine Quellenangabe zu machen habe, wenn ich Dinge zitiere oder, Daten,, einfüge, die, belegt werden müssen. Also liefern Sie Belege für die Richtigkeit Ihrer Daten. Das bedeutet das.
Also wenn ich zum Beispiel einen Gesetzestext zitiere, dann sollte ich auch zu der Quelle verlinken. Zitiere ich einen anderen Webdesigner, dann sollte ich auch zu der Quelle verlinken. Das schafft Glaubwürdigkeit, weil man auch erkennt, dass die Leute untereinander in Beziehung stehen. Das ist ja nichts anderes als eine, ne Empfehlung, so wie Google oder Amazon das auch werten.
Es ist 'ne Empfehlung, es ist eine Verbindung zwischen, zwischen zwei Webseiten und das, vererbt immer eine gewisse Glaubwürdigkeit. Selbst wenn ich zu einer Quelle verlinke, die, selbst, ihrerseits nicht zu mir verlinkt, ist es trotzdem eine Vererbung von Glaubwürdigkeit, weil ich vertraue ja der Quelle und deshalb ist eine Beziehung da einfach.
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David Das ist ja auch das, was, was viele Webdesigner machen, die gerne News bringen, dass sie News von anderen Webseiten aufschnappen, das auf ihrer Webseite publizieren und dann dieses ganz kleine Via unten reinpacken und dann zu der Quelle verlinken, da, wo sie es dann eben aufgeschnappt haben.
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Stefan Ganz genau. Dieses,, dieses Linkposting beim Blogging zum Beispiel ist da ja ein Phänomen, was ich zwar nicht besonders toll finde, aber was, natürlich, sehr, sehr stark zugenommen hat. Aber man, man glaubt gar nicht, wie, der, der Eric Eggert hat ja darüber gerade einen Artikel geschrieben, man sollte das Web als Medium ernster nehmen. Ist übrigens sehr lesenswert.
Da geht es darum, dass, dass die ganzen Nachrichtenagenturen, die großen,, Nachrichtenportale eigentlich auch nichts anderes tun, als auf Teufel komm raus schnell irgendetwas auf die Seite zu stellen, egal was.
Ganz kleine Dinge, Eilmeldungen drüber schreiben, gar keine Zeit haben, das ordentlich zu recherchieren und im Prinzip alle nur von den großen Agenturen, dpa und so weiter, Reuters, beliefert werden und im Endeffekt dabei rauskommt, dass alle das Gleiche publizieren und dass es eigentlich gar keinen Unterschied mehr macht. Keinen großen jedenfalls. Ob ich jetzt Focus, lese oder Stern oder Spiegel oder, was auch immer, hat auch was mit Glaubwürdigkeit zu tun.
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David Ja, vor allen Dingen, weil ich es auch bei vielen beobachten kann, dass sie wirklich die ernst, also die Ersten sein wollen. Also gerade im privaten Bereich, wenn ich jetzt irgendwelche, Webdesign RSS Feeds abonniere, dann ist es schon interessant zu beobachten, wie, wie manche wirklich ganz, ganz schnell eine Nachricht aufschnappen und ganz, ganz schnell drüber berichten, damit sie ja auf jeden Fall die Ersten sind. Und das ist auch nicht unbedingt, das, was ich dann später lesen möchte.
Sei's drum.
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Stefan Das hat was mit Qualität zu tun. Das hat was mit Qualität zu tun. Auf jeden Fall.
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David Sei's drum. Punkt zwei.
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Stefan Punkt zwei ist: Zeigen Sie, dass hinter Ihrer Webseite eine echte Organisation steht. Das ist natürlich nur dann interessant, wenn man, eine Webseite hat, die wirklich,, einen echten Hintergrund hat, Organisationstechnisch. Kurztext dieser, dieser, Richtlinie ist die Darstellung, dass Ihre Webseite einer rechtmäßigen Organisation dient, wird die Glaubwürdigkeit der Seite steigern. Der leichteste Weg, um dies zu tun, ist das Nennen einer physischen echten Adresse.
Andere Merkmale können ebenfalls hilfreich sein, wie das Veröffentlichen von Fotos Ihrer Büros oder die Darstellung Ihrer Mitgliedschaft in der Handelskammer. Also einfach, zeigen, mit wem man zusammenarbeitet.
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David Also auch zeigen, dass man wirklich existiert.
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Stefan Zeigen, dass man wirklich existiert. Ganz genau. Diese, diese, viele Leute haben ja noch ein ganz großes Problem damit, ihre, physischen Kontaktdaten, ihre echten Adresse auf Webseiten zu hinterlegen. Ohne dass ich jetzt möchte, dass mich jeder anruft, aber, bei mir ist es so und ich habe, muss ich ganz ehrlich sagen, innerhalb der letzten fünf Jahre damit eigentlich auch, keine Probleme gehabt. Also ich habe nicht, einen einzigen unerwünschten Anruf oder irgendetwas in der Art gehabt.
Das ist einfach eine Sache, die man den Nutzern auch anbieten muss, finde ich, wenn man glaubwürdig sein möchte. Damit hat man einfach nun mal kein Problem, wenn einen einer anspricht aufgrund der Webseite. Ja, es geht weiter mit der dritten Richtlinie: Heben Sie Expertise in Ihrer Organisation und in den angebotenen Inhalten und Diensten hervor. Verfügen Sie in Ihrem Team über Experten? Sind die Beitragenden oder Dienstleister maßgebende Instanzen und so weiter.
Zertifikate zeigen, die Professionalität unterstreichen, die, die Reputation zeigen, Biografien und so weiter. Solche Dinge, die, die müssen halt sein, damit man, damit man als Benutzer einfach weiß, okay, der Mensch hat einfach Ahnung. Ja, bei dir ist es sicherlich hilfreich, wenn du sagst, du bist Mitglied der Webkrauts und du bist Designer.
Das wird dich, in puncto Glaubwürdigkeit sicherlich auf einen anderen Sta, anderen Status heben, als irgendjemand, der, über Webstandards einen Postca, Podcast macht. Ja? Ganz genauso ist es auch, dass, ganz wichtig, dass Glaubwürdigkeit sich vererbt. Ja, das heißt zum Beispiel: Verlinke ich von einer unglaubwürdigen Webseite auf eine glaubwürdige, leidet die glaubwürdige darunter und witzigerweise profitiert anscheinend die weniger glaubwürdige davon.
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David Ja. Das, das denken sich auch die Designklauer, womit wir wieder beim Thema wären.
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Stefan Das denken sich auch die Designklauer. Ganz genau. Blöd dann, wenn's auffällt. Bei einem Link ist es relativ, relativ harmlos natürlich. Allerdings, ja, ich würde einfach sagen, man sollte darauf achten, dass man zu glaubwürdigen Quellen verlinkt. Also Wikipedia ist natürlich im Web schon eine Sache, an die man verlinken kann, meiner Meinung auch, nach.
Ich tu das auch relativ exzessiv, in meinen Artikeln, weil ich das einfach für eine, für eine sehr gute Möglichkeit ha-habe, mal eben was nachzuschauen.
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David Das ist praktisch ja.
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Stefan Es ist ja so falsch auch nicht, was da steht. Mittlerweile gibt es ja die Qualitätsoffensive, die sogar, glaube ich, in Deutschland jetzt erstmals nur für,, glaubwürdige Benutzer,, das Editieren noch zulässt. Das war auch eine Steigerung der Glaubwürdigkeit. Das ist zum Beispiel eine Maßnahme dazu und so weiter. Also da gibt es viele Möglichkeiten, aber wichtig ist, dass man weiß, Glaubwürdigkeit vererbt sich. Also im Prinzip ist das so was wie Imagevererbung.
Wenn ich, das Logo einer Marke benutze. Ich kann dazu ganz kurz ein Beispiel aus dem, aus dem realen Leben, geben. Es gibt zum Beispiel von, von dem Drogeriemarkt Rossmann gibt es eine Marke, die heißt Isana, was ich jetzt phonetisch nicht ganz besonders toll finde, weil Insania heißt Wahnsinn und Insanitas heißt Ungesundheit auf Latein. Aber das ist, das ist ein Pflegeprodukt. Das ist das Witzige.
Aber, es hat halt das Logo und eine sehr ähnlich anmutende Schrift und Farbe zu Nivea von Beiersdorf.
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David Genau, richtig ja.
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Stefan Natürlich, das ist genau das, was die, was die bezwecken wollen. Die klauen sich die Glaubwürdigkeit von einer etablierten Marke,- -adaptieren, eine Gestaltung, eine Anmutung und, dadurch, bzw.
leidet dadurch Nivea, weil jeder, der das intuitiv benutzt, weil er denkt: „Okay, das, sieht irgendwie bekannt aus, ich nehm das mal.“ Wer Nivea jetzt nicht so bewusst im Kopf hat, stellt natürlich fest, irgendwann vielleicht, wenn er damit nicht zufrieden ist: „Okay, irgendwas ist damit nicht, nicht ganz richtig.“, und wenn er dann mal wieder ein Produkt von jemand anderem sieht, das genauso aussieht, hat er das im Hinterkopf, intuitiv unbewusst.
Das ist auch das Gleiche, was bei Webseiten passiert. Adaptier ich irgendwas, was nicht, keine vernünftige Qualität hat beziehungsweise eine bessere Qualität hat als das, was ich biete, dann färbt das ab. Viertens: Zeigen Sie, dass ehrenhafte und vertrauenswürdige Menschen hinter Ihrer Webseite stehen. Ja, da drin wird jetzt postuliert bitte, dass, ja, wie soll ich sagen, dass die Richtlinie soll ermutigen, aufzuzeigen, dass echte Leute hinter der Webseite und der Organisation stecken.
Im Prinzip sollen Bilder dargestellt werden, Biografien von Mitarbeitern und so weiter. Das ist in Amerika vielleicht, ich weiß es nicht genau, rechtlich möglich. In Deutschland ist das ohne Weiteres nicht möglich. Das heißt, man muss in Deutschland, als, als Chef, wenn man so was seiner Agentur sagen möchte, und auch seine Mitarbeiter fotografieren möchte, muss man die um Erlaubnis bitten. Man muss auch darum bitten, ob man deren Biografien veröffentlichen darf.
Das darf man halt in Deutschland aufgrund des Datenschutzes nicht so einfach. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob das in Amerika möglich ist. Das ist zum Beispiel ein signifikanter Unterschied, in Bezug, auf die Richtlinien jetzt in Deutschland. Machen Sie es einfach, Sie zu kontaktieren. Eine einfache Methode, die Glaubwürdigkeit Ihrer Webseite massiv zu steigern, ist, Ihre Kontaktdaten deutlich darzustellen. Das heißt physische Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
Da muss ich jetzt wieder ein bisschen ausholen. Es ist in Deutschland so, dass, jeder Diensteanbieter, so steht's im Gesetz: „Im Sinne des Gesetzes ist ein Diensteanbieter jede natürliche oder juristische Person, die eigene oder fremde Telemedien, ich sag gleich auch, was Telemedien sind, entsprechend dem Telemediengesetz, ausstrahlt.“ Ja?
Telemedien sind im Sinne des Gesetzes Verteildienste, die im Wege einer Übertragung von Daten ohne individuelle Anforderung gleichzeitig für eine unbegrenzte Anzahl von Nutzern erbracht werden. So, also es ist ein bisschen, es ist ein bisschen konfus. Wichtig ist einfach: Jeder, der eine Webseite online stellt, braucht ein Impressum.
Es ist in der Rechtsprechung meines Wissens nach und da will ich mich auch gar nicht so weit rauslehnen, weil ich bin kein Rechtsanwalt, nicht so ganz klar, wie das mit privaten Seiten ist. Auf jeden Fall weiß man, kommerzielle Webseiten müssen ein Impressum haben und da müssen gewisse Informationen drinstehen.
Das Ganze lässt, das Ganze lässt sich nachlesen im Telemediengesetz, ist verabschiedet worden im März, diesen Jahres, und hat das Teledienstgesetz, das Teledienste-Datenschutzgesetz und den Mediendienste-Staatsvertrag, den die Länder untereinander hatten, außer Kraft gesetzt seit dem 1. März. Ist vielleicht auch ganz wichtig, dass man das weiß, denn da muss man einiges ändern am Impressum, zumindest, die Referenzen auf die Gesetze. Ja, wie gesagt, das muss in Deutschland gemacht werden.
Da, gibt es schon eine gewisse Basisglaubwürdigkeit, denn der Nutzer weiß, hat man in Deutschland kein Impressum, dann, kann man der Webseite schon mal,, ja, wie soll ich sagen, intuitiv nicht trauen.
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David Sollte man vorsichtig, Vorsicht walten lassen, ja.
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Stefan Sollte man Vorsicht walten lassen, ganz genau. Genauso ist es mit unvollständigen, Impressumsgeschichten. Denn, da an der Stelle, hat der Anbieter im Normalfall was zu verschleiern. Weil wenn er’s muss und es dennoch nicht tut, ist es entweder auf Absicht oder auf Unwissenheit zurückzuführen.
Ist es hingegen so, dass ein Websiteanbieter zum Beispiel über die normalen Informationen hinaus, die er eigentlich darstellen muss, etwas, publiziert im Internet, im Impressum oder in den Kontaktdaten, dann ist das natürlich eine gute Möglichkeit, die Glaubwürdigkeit zu steigern. Ja, also es muss zum Beispiel eine Möglichkeit der unmittelbaren Kommunikation, zur Verfügung gestellt werden. Das heißt, eine Handynummer, eine ISQ-Nummer, irgendetwas, mit dem ich ihn unmittelbar erreichen kann.
Das kann man natürlich alles anbieten. Normale Telefonnummern gehören auch dazu. Ich weiß jetzt nicht genau, ob eine E-Mail-Adresse dazu geht, weil eine E-Mail-Adresse ist irgendwie meiner Vermutung nach nicht ganz unmittelbar. Aber in der Form kann man natürlich seinen Nutzer mit Informationen versorgen, sodass sie das Gefühl haben, selbst wenn ich ihn gar nicht erreichen will, ich könnte es. Und das ist wichtig einfach für das Gefühl, was man für die Webseite kriegt.
So, jetzt kommen wir zum Thema Design. Das ist ja was, wozu du auch wahrscheinlich dann was, einzuwerfen hast. Entwerfen Sie Ihre Webseite so, dass sie professionell wirkt oder zweckdienlich ist. Im, im, Zweifelsfall auch gerne beides,- -, würde ich hinzufügen. Text dieser, dieser Richtlinie ist einfach: „Wir stellen fest, dass Menschen eine Webseite schnell und allein aufgrund des individuellen visuellen Designs evaluieren.
Achten Sie bei der Erstellung Ihres Angebots auf Layout, Typografie, Bilder, Konsistenz und Weiteres. Selbstverständlich werden nicht alle Webseiten glaubwürdig dadurch, wie IBM.com auszusehen. Das optische Design sollte dem Zweck der Seite entsprechen.“ Also, das heißt im Prinzip: Mache ich eine Singlebörse, dann darf die auch ruhig wie eine Singlebörse aussehen. Sie sollte aber nicht aussehen wie die Shopseite eines Gartencenters.
Mache ich eine private Seite, dann sollte die vielleicht nicht aussehen wie die Seite von Technikfürze. Oder, sollte generell irgendwas geklaut sein von einer bekannten Seite. Das merkt man natürlich relativ schnell, wenn man Poweruser ist und im Web unterwegs ist. Ja, Konsistenz ist dabei ein, ein ganz, ganz wichtiges Thema. Konsistenz ist im Prinzip- Nichts anderes. Ich kann das mal ganz kurz,, referieren. Das Wort Konsistenz bedeutet Bestand, Zusammenhalt, Geschlossenheit und in sich ruhen.
Das heißt, die Konsistenz ist dann gewahrt, wenn das Design schlüssig ist. Man klickt durch 'ne Seite und stellt fest, der Button, auf den ich klicke, sieht jedes Mal, wenn ich auf "Weiter" klicke, anders aus.
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David Oder es sind Unterbereiche im gleichen Design mit Variationen, aber nicht komplett unterschiedlichem Design, sodass ich denke: "Ups, bin ich jetzt immer noch bei der Firma XY oder bin ich ganz woanders?"
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Stefan Richtig, ganz genau. Es werden Farbwelten getauscht, es werden, Schriftarten vielleicht verwechselt und so weiter. Also das gehört alles dazu und das ist halt zu vermeiden. Ja, das ist, das ist Glaubwürdigkeit in puncto Design.
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David Ja, ich mein, es, es geht ja auch schon in die Richtung Usability, was du eingangs erwähnt hattest. Also, nicht nur von der Glaubwürdigkeit her, sondern auch, wenn ich nur Informationen ganz schnell transportieren möchte, dann nützt es mir wenig, wenn ich, super viel rumspiele und mit Farben experimentiere und mich da irgendwo verliere, sondern ich möchte Informationen ganz schnell prägnant, präsentieren und, da nützt mir 'n aufgebauschtes Design dann eben wenig.
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Stefan Ganz genau, das kann ich nur unterstreichen. Und, es ist so, dass, Usability natürlich auch 'n gewissen Teil oder 'n signifikanten Anteil wahrscheinlich sogar der, Glaubwürdigkeit ausmacht, weil einfach gut benutzbares Design davon zeugt, dass der, der, der Architekt, der Informationsarchitekt bei 'ner großen Seite oder der Gestalter bei 'ner kleinen Seite, sich Gedanken drüber gemacht hat, wie die Nutzer die Seite aufnehmen, und wie die mit der Seite umgehen.
Und, ja, das sorgt halt einfach dafür, dass man sich als Nutzer auf der Seite wohlfühlt. Da ist auch ganz wichtig, vielleicht einmal ganz kurz was zu nennen. Es gibt,, ja, dieses ganz berühmte "Don't Make Me Think" von, von Steve Cook, was, in der Form für Usability wichtig ist. Das kann man sich eigentlich merken. Erstellt man eine Webseite, man sollte den Benutzer nicht zum Denken anregen.
Man muss als Benutzer nicht darüber nachdenken, wie man auf der Seite welchen Bereich erlangt oder erreicht, sondern es ist wichtig, dass man als, als Benutzer direkt und ohne Umschweife dahin kommen kann, wo man denn hin möchte und dass das auch intuitiv klar ist. Da gibt's auch das Principle of Least Surprise. Das ist einfach wichtig. Never surprise the user. Das heißt, überrasche niemals den Benutzer.
Man sollte einfach, ja, den Benutzer vor Überraschungen bewahren, egal was jetzt das Design angeht oder die, den Pfad, auf dem er klickt, dass er immer weiß, hinter einem Link ist auch das, was der Link aussagt. Wenn ich auf Kontakt klicke, dann möchte ich auch Informationen zum Kontaktmögl, zu Kontaktmöglichkeiten haben. Wenn ich auf "Presse" klicke, möchte ich das Impressum sehen und so weiter.
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David Also negativ-- Ja?
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Stefan Schalte ich was dazwischen oder, gebe ich dort Informationen oder langen Einleitungstext, wo ich erst scrollen muss, dann ist der Nutzer wahrscheinlich weg.
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David Also ein Überraschungseffekt ist mir letztens aufgefallen auf einer Webseite, die ich besucht hatte. Da gab's oben 'n Hauptmenü, das war 'ne horizontale Navigation. Ich glaube, zehn Menüpunkte, wobei neun Menüpunkte immer eine Unterseite beinhalteten. Und, der letzte Menüpunkt zehn, das war Download und hab ich auf Download geklickt, kam sofort ein PDF.
Das heißt, das ist wirklich dieser Überraschungsmoment, den ich eigentlich nicht erwarte, denn wenn ich alle durchklicke, erwarte ich, dass auch bei Punkt zehn eine Unterseite kommt, wo ich denn eventuell Downloads finde, wo 'n bisschen Information darüber steht. Nicht aber erwarte ich, dass sofort, der Download, File Input Dings Bums da auftaucht, und was ganz anderes passiert, als ich jetzt eigentlich erwartet habe.
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Stefan Richtig, genau. Es hat was mit der Benutzererwartung zu tun. Absolut richtig. Und da spielt auch, 'ne Rolle, zum Beispiel gibt es Webseiten, die Kontaktbuttons in ihrer ersten Navigationshierarchie haben, die sofort mit 'ner E-Mail-Adresse verlinkt sind. Und, wenn ich irgendwo sitze, beispielsweise, ich mein, das ist jetzt natürlich nicht der Power-User-Fall, aber beispielsweise, ich sitze irgendwo im Internetcafé, dann geht ein unkonfiguriertes Outlook auf oder,, das Thunderbird oder so was.
Und, das ist natürlich nicht besonders schön. Ja, jetzt kommt in der siebten Richtlinie eigentlich was, was wir gerade schon erschlagen haben. Deshalb wird's relativ kurz. Achten Sie auf die Benutzbarkeit Ihrer Webseite und Ihren Nutzen. Also das sind, im Amerikanischen ist das 'n sehr, sehr lustiges Wortspiel.
Ich,, kann's jetzt nicht raussuchen, weil ich grad nicht offen habe, aber es ist, im Prinzip bedeutet es nichts anderes, als dass, die Usability, berücksichtigt werden soll, also die Benutzbarkeit der Seite und der Nutzen der Seite, also das, was der User, der, der Besucher der Seite für sich an Informationen rausziehen kann, dass er das auch verwerten kann.
Das heißt, wenn ich 'ne Webseite über Webstandards mache, dann sollte man dafür sorgen, dass man auf der Seite auch was über Webstandards erfährt. Das klingt im ersten Moment sehr banal, diese Richtlinie. Ist es, aber, es hat sich rausgestellt, dass, dass in 'nem, in der Anwendung da doch oft viele Webseiten kränkeln, würd ich sagen.
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David Ja. Also zweckdienlich würde ich das ganze Ding nennen. Sind die Informationen, die ich darbiete oder die ganzen Spielereien und Effekte, sind die wirklich zweckdienlich?
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Stefan Richtig, absolut. Hier steht zum Beispiel, : "Einige Websitebetreiber vergessen die Besucher, während sie das Ego ihrer Firma pflegen oder die verrückten Dinge zeigen, die sie mittels Zwecktechnologien anstellen können." Also wenn zum Beispiel 'ne Seite per Ajax überfrachtet ist mit Effekten bis zum Gehen nicht mehr. Dann, tritt einfach irgendwann auch der Inhalt, den der Nutzer, an dem der Nutzer eigentlich interessiert ist, in den Hintergrund.
Das ist natürlich für, für jemanden, der das zu würdigen weiß, im ersten Augenblick 'ne schöne Sache, so was zu sehen, dass man so was kann und wie das gemacht wird. Das ist sicherlich auch 'ne schöne Inspiration. Aber schon das zweite Mal, wenn man auf die Webseite zugreift, ist genauso wie mit Splash Screens oder Intros oder so. Schon das zweite Mal nervt es.
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David Ich glaub, ein gutes Beispiel in, in diesem Bezug ist eben, wenn ich jetzt, Inhalte mit so 'nem Akkordeon-Effekt versehe, dass ich mehrere Boxen übereinander habe, alle sind zugeklappt bis auf den obersten und ich klick auf den zweiten und gaaanz langsam geht das obere Teil zu, denn ganz langsam geht der untere Teil zu.
Das heißt-, also der Macher wird sich wahrscheinlich gedacht haben: „Komm, ich zeig mal, was ich jetzt kann und ich kann hier schöne Effekte und das ist alles wunderbar und ich hab schon richtig was drauf." Aber es ist nicht zweckdienlich, weil der User einfach warten muss, bis er die Information lesen kann. Also es ist in diesem Fall eben nicht zweckdienlich.
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Stefan Absolut richtig, denn was will der Nutzer sehen, wenn er auf diesen Reiter klickt? Er möchte im Prinzip eigentlich nur die Information, die dahinter liegt und nicht mehr. Und, zum Thema, was der, was der, Programmierer oder, oder Scripter da gemacht hat. Er hat wahrscheinlich einfach nur 'n Slow in seine Klammern geschrieben bei jQuery.
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David Genau, ja, ja.
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Stefan Also, viel können ist dadurch auch noch nicht bewiesen.
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David Genau, also man kann das beides kombinieren, indem man diesen Effekt irgendwie wahnsinnig schnell macht und der User eben nicht aufgehalten wird, sondern direkt zu seiner Information kommt, die er natürlich auch lesen will dann.
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Stefan Richtig, ganz genau. So eine Staffelung von Inhalten kann auch durchaus Sinn machen. Wenn man viele Informationen hat, wenn man, die Informationen, etwas stärker strukturieren möchte, wenn man den Nutzer nicht direkt mit den ganzen Informationen erschlagen möchte. Da gibt's 'ne Vielzahl von Gründen, die dazu führen kann, dass man solche Informationen in dieser Form mit Reitern oder mit diesem Akkordeon-Effekt, der jetzt grade-
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David Absolut, ja.
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Stefan -sehr beliebt ist, strukturieren möchte. Das-- Da gibt's durchaus, 'ne, 'ne Rechtfertigung für, aber halt keine Rechtfertigung für einen irren, supertollen technischen Effekt, der dann dafür sorgt, dass der Benutzer warten muss. Eins hat der Benutzer nie, der deine Seite besucht und damit mein ich jetzt alle Seiten:, Zeit. Ja, man sollte nie in irgendeiner Form verschwenderisch mit der Zeit der, der Besucher umgehen. Das ist ganz, ganz gefährlich, weil dann sind sie weg.
Aktualisieren Sie oft den Inhalt Ihrer Webseite beziehungsweise zeigen Sie zumindest, dass der Inhalt oft geprüft wird. Und damit ist jetzt nicht gemeint, das Typische: „Diese Seite wurde bearbeitet, zuletzt um, am", im Seitenfooter.
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David Was sowieso ganz schlecht ist.
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Stefan Das ist ganz schlecht, weil erstens merkt man dadurch ganz, ganz schnell, wenn die Seite halt länger nicht aktualisiert wurde, was ja durchaus mal vorkommen kann. Und, zweitens ist es oft so, dass man die Veränderung gar nicht bemerkt, weil vielleicht hat irgendwo jemand 'n, 'n, 'n, 'n Punkt geändert oder, oder 'n Komma oder 'n Rechtschreibfehler korrigiert. Der Benutzer erwartet jetzt, dass eine supertolle Änderung sich auf der Seite ergeben hat und ist auf der Suche und es passiert nichts.
Deshalb werden die Dinge auch nicht mehr ernst genommen, weil man auch weiß einfach, dass sie automatisch generiert sind und nicht vom Benutzer eingefügt. Wenn ich hingegen zum Beispiel 'n Artikel schreibe und, in dem Artikel angebe, dieser Artikel wurde zum letzten Mal aktualisiert am, folgende Änderungen sind dabei eingeflossen und so weiter.
Wenn ich zum Beispiel 'n Artikel über Webtechnologie schreibe und es hat sich was verändert, was wirklich der Erwähnung bedarf, dann, und ich änder das in meinem Artikel- -dann, sollte ich drauf hinweisen. Das meint das. Also es meint echte Veränderungen, es meint echte Aktualisierungen, und es meint auch die Erwähnung dieser Aktualisierung beziehungsweise der Hinweis auf die entsprechend geänderten Bereiche. Ja, halten Sie sich mit werblichen Inhalten zurück, wie Bannern oder Anzeigen.
Was ich zu dem, zu dem letzten Punkt noch sagen möchte, das ist auch ein wichtiger Punkt: Qualitätssicherung. Dass man einfach die Inhalte seiner Webseite immer wieder, immer wieder kontrolliert und immer wieder revidiert und immer wieder guckt: Ist das noch aktuell? Will das noch jemand lesen? Muss da noch 'ne zusätzliche Information rein und so weiter. Das ist ganz, ganz wichtig. Sind noch Fehler drin, die korrigiert werden müssen? Ist übrigens auch ein wichtiger Punkt.
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David Was bei Technik vielleicht öfters vorkommt, dass eben noch Rechtschreibfehler drin sind oder die Links nicht stimmen.
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Stefan Links nicht stimmen, find ich schlimm. Rechtschreibfehler ist 'ne Sache, wo man, wenn's nicht gehäuft auftritt, also ich meine, ich, ich achte sehr drauf und ich bin da auch 'n Fetischist. Und insofern freu ich mich über jede E-Mail, die, die sagt, wenn irgendwo 'n Fehler ist, aber generell find ich's nicht so unglaublich schlimm, wenn mal der ein oder andere Rechtschreibfehler drin ist. Das ist immer, im Verhältnis zu der Menge, die man publiziert, kann man ruhig mal 'n Fehler machen.
Weil es sind alle Me..., alles Menschen. Aber wenn man, einmal im Jahr 'n Artikel schreibt, dann sollte der schon gut sein.
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David Ich denke auch.
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Stefan So, halten Sie sich mit werblichen Inhalten zurück. Vermeiden Sie Werbung auf Ihrer Webseite möglichst gänzlich. Also wichtig ist, dass ganz normale Standardfälle wie Pop-ups, wie, Flash-Layer-Banner, dass darauf verzichtet wird. Das verhindert halt, dass der Benutzer die Webseite als glaubwürdig, betrachtet. Und das hat, das hat die, die Forschung ergeben in dem Bereich.
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David Also Negativbeispiel fällt mir jetzt gerade ein, wenn ich das einwerfen darf, sind irgendwelche Unternehmenswebseiten, die auf so 'n Billig-Hosting-Paket laufen, irgendwie für, für zwei Euro und man sieht's der Webseite an, in dem ganz einfach von dem Provider ganz am Anfang, wenn ich die Webseite öffne, erst mal so 'n Riesen-Pop-up kommt, also so 'n, so 'n Overlay, so 'n, so 'n Div, was ich erst mal wegklicken muss, damit ich an die Information komme.
Also das ist zum Beispiel ganz, ganz schlecht.
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Stefan Ganz genau. In dem Punkt sind natürlich auch, ich mein, da ist unser, unser Erkennungsverhalten auch 'n bisschen konditioniert, da wir, wenn wir zum Beispiel auf Webseiten gehen, die, anstößige oder, rechtlich bedenkliche Inhalte,, liefern, auf die man ja zwangsweise stößt, auch wenn man nicht unbedingt danach sucht, dann passiert es oft, dass die Provider derjenigen Seiten halt, sehr merkwürdige, komische Banner einblenden und dass diese Seiten sehr oft mit Werbung überfrachtet sind.
Wir haben jetzt festgestellt, dass qualitativ niedrig oder, oder, oder bedenkliche Seiten, in irgendeiner Form mit Werbung überfrachtet sind und das merkt sich das Gehirn und das Gehirn denkt dann bei 'ner Seite, die glaubwürdig ist eigentlich, aber viel Werbung hat: „Okay, Moment, da besteht 'ne Verbindung. Die Seite kann ja nicht gut sein." Und, das ist wieder diese Vererbung, die dann in dem Sinne irgendwie auch 'n bisschen abstrakter passiert, aber die trotzdem da ist.
Also das Gehirn merkt sich das und der Mensch, der, der lässt sich da nicht so einfach überlisten. Und wenn man da einmal, drauf konditioniert ist, dann, dann wird man dieses,, dieses Ja, diese, diese Prägung einfach auch nicht mehr los.
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David Ja, ich mein, gestern lief, eine Fernsehsendung. Im Fernsehen hätte ich beinah gesagt. Da ging's darum, dass man, zeigt, wie sich das Gehirn täuschen lassen kann. Also da ist ein schwarzer Punkt in der Mitte und ringsherum sind farbige Punkte. Und wenn man sich auf den schwarzen Punkt konzentriert, blendet das Gehirn die überflüssigen Informationen, die es jetzt nicht benötigt, nämlich die farblichen Punkte ringsherum weg. Und genau dasselbe passierte auch auf Webseiten.
Also ich, wenn's um die Konditionierung geht, was du angesprochen hast, wenn ich ganz einfach weiß, wie Werbung aussieht, also sie ist bunt, sie ist groß, sie ist laut, dann blende ich das weg. Also ich seh sie zwar noch, aber ich nehm sie quasi nicht mehr so wahr, sodass ich mich einfach dann später, wenn die Webseite vom Design immer gleich bleibt, auf die Inhalte konzentrieren kann. Was natürlich auch wieder gefährlich sein kann, ne.
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Stefan Das kann gefährlich sein, weil in dem Moment hat dann wieder Nielsen recht, auch wenn er sehr umstritten ist und immer sehr viel provoziert, gerade die Web 2.0 Gemeinde im Moment. Er sagt halt, man sollte werblich aussehende Inhalte vermeiden.
Also selbst wenn man einen Inhalt,, der eigentlich nicht nur glaubwürdig, sondern auch wichtig für den Benutzer ist, in eine, in einen Rahmen packt, der, in irgendeiner Form an Werbung erinnert- -kann das dazu führen, dass der Benutzer ihn, irgendwie intern ausblendet, nicht beachtet oder sogar die Seite verlässt, weil er einfach denkt: „Okay, ich werde genervt.“ Übrigens hattest du grade recht.
Du hast ja gerade gesagt, du hättest beinah gesagt, du hättest eine Fernsehsendung im Fernsehen gesehen. Mittlerweile kann man Fernsehsendungen nicht nur im Fernsehen sehen, sondern es gibt Video-Podcasts, es gibt die neue ZDF-Mediathek.
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David Du hast recht.
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Stefan Man kann Fernsehsendungen auch durchaus im Internet sehen.
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David Du hast absolut recht.
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Stefan Ja, Punkt zehn ist jetzt wieder eine sehr allgemeine, sehr triviale, aber unglaublich wichtige, Regel, eigentlich die Regel überhaupt: Vermeiden Sie alle Arten von Fehlern, egal wie klein sie zu sein scheinen. Das heißt Typografie, defekte Links, Grammatik, also insgesamt Orthografie, Grammatik, Rechtschreibung. Man sollte alle Fehler vermeiden.
Natürlich ist es nicht immer möglich, weil man hat nicht, immer das Verständnis für die Sprache, zum Beispiel wenn man nicht in seiner Muttersprache schreibt oder, wenn man dazu gezwungen ist, zum Beispiel in Deutsch zu schreiben, weil man einfach deutsche User erreichen möchte, aber selbst,, halt Deutsch nicht als Muttersprache gelernt hat, dann ist es natürlich schwierig, sich da dran zu halten.
Es kann auch irgendwo sympathisch sein natürlich, grade was User Generated Content, also Web 2.0 angeht. Das ist sicherlich eine Sache, die da noch nicht berücksichtigt ist, weil die Untersuchung ist,, im Mai 2002, also diese Guidelines sind im Mai 2002 eröffnet, veröffentlicht worden. Aber, ja, man sollte einfach drauf achten, dass man möglichst wenig Fehler macht.
Und dazu gehört halt auch, dass man, wenn man ein breites Publikum ansprechen möchte, irgendwelche geekigen Abkürzungen weglässt, so LOLs oder ASAPs.
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David So, an dieser Stelle hat er uns Skype verlassen. Ich hab den Kontakt zu Steffen direkt wieder aufgenommen und weiter geht's mit der Sendung.
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Stefan Ja, es ist einfach wichtig, damit man, die Webseite als glaubwürdig, wahrnimmt. Das, das richtet sich natürlich danach, ob ich jetzt erkenne, wer den Inhalt geschrieben hat. Wenn ich jetzt weiß, zum Beispiel ein Blogger, der 15 ist, hat den Inhalt geschrieben, dann verzeihe ich eher einen Rechtschreibfehler, als wenn ich weiß, es ist ein deutscher Gesetzestext.
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David Du hattest auch als Letztes gesagt, dass man diese Smilis oder so was ziemlichst vermeiden sollte.
Also da geb ich dir recht, wenn ich auf einer Unternehmenswebseite wie IBM jetzt Smilis sehe, oder, oder ständig, war nicht so wirklich gemeint, was ich jetzt geschrieben habe, sondern war eher lustig gemeint und das eben gekennzeichnet durch die Smilis oder viele bunte Schriftarten, dann überlege ich mir: War das jetzt der Praktikant, der in, in, in der Kantine mal eben an seinem, PC da was reingehackt hat, oder kommt das von der Geschäftsleitung? Das ist dann schon ein Unterschied, ne?
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Stefan Absolut, absolut, ganz genau. Grade bei kommerziellen oder, oder gewerblich genutzten Webseiten macht es halt Sinn, auf solche emotionalen Äußerungen zu verzichten. Obwohl die in der E-Mail-Kommunikation immer wieder mal gut sein können, weil da ja relativ emotionslose Kommunikation, Zwischenmenschliche stattfindet und, da ist es wieder wichtig. Aber auf Webseiten, wo im Prinzip zustandslos ich Informationen,, in die Augen geblasen bekomme- -, ist es halt einfach, sinnfrei.
Man kann das ganz, ganz vereinzelt mal machen, wenn man zum Beispiel einen Artikel schreibt, wenn man irgendetwas, kommentiert oder so in einem Blog oder, oder bei einem Artikel von einer, von einer, von einem Webmagazin oder so was. Da kann man so was mal machen, aber in, in ernstzunehmenden Artikeln oder, oder, oder Texten, die, jetzt, eine, ein gewisses, eine gewisse Reaktion oder, oder, eine gewisse Einstellung zum Text beim Nutzer erzeugen sollen, sollte man darauf eher verzichten.
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David Ich nenne das Ganze Publikation, wie du es auch auf deiner Webseite machst. Also bei Publikationen- -, sollte man wirklich drauf achten, dass das wirklich sauber ist. Und wenn ich jetzt mal eben in der Sidebar, eine Sache verlinke, die ich gerade gesehen hab, dann kann da auch mal ein Smiley rein.
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Stefan Ganz genau.
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David Ja, s-soweit, die Stanford-Richtlinien für die Web Cre-Credibility. Ich wusste, dass ich mich noch mal versprechen werde, also an der Glaubwürdigkeit. Du hast uns aber noch ein kleines Beispiel vorbereitet, an dem wir uns langhangeln können. Nämlich zwei Webseiten hast du mal verglichen, ne, wie man's machen könnte und wie man's nicht machen könnte.
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Stefan Ganz genau..
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David Sollte, nicht könnte.
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Stefan Sollte, könnte, dürfte. Das ist ja jedem, jedem überlassen, w-was auch immer er möchte. Das, das kommt ja auch drauf an, was jemand erreichen möchte. Wenn einer zum Beispiel überhaupt nicht glaubwürdig sein möchte, dann kann er natürlich tun und lassen, was er, was er will. Im Allgemeinen ist das nur nicht der Fall.
Bei eBay zum Beispiel, was ja immer wieder ein, ein gern gesehener Prügelknabe ist für, für irgendwelche Layoutvergleiche oder, oder Webstandardsdiskussionen,, eBay da, seit Jahren nicht ganz vorne in der obersten Liga dabei ist, würde ich jetzt mal sagen. Habe ich, habe ich mir mal herausgenommen, das Impressum von eBay mal zu schauen, weil, eBay hat ganz häufig 'n großes Problem mit, Glaubwürdigkeit gehabt. Grade wenn's darum geht, welche Leute anbieten, sind Plagiate angeboten und so weiter.
Da kommt halt immer wieder diese Glaubwürdigkeitsdiskussion auf. Und eBay, ist ja grade eben wieder im, im, ja dabei, sich zu verteidigen oder auch nicht,, gegen, gegen irgendwelche Angriffe, was die, was die Verkaufsprinzipien und die privaten Anbieter und die professionellen Anbieter angeht, die dort verkaufen. Aber das soll jetzt alles nicht Gegenstand der Betrachtung sein, sondern wir haben uns jetzt einfach mal, um das Impressum gekümmert.
Das Impressum ist erreichbar erst mal, das mache ich jetzt mal aus Visibility-Gesichtspunkten, beziehungsweise vielleicht auch aus,, Glaubwürdigkeitsgesichtspunkten, weil das spielt auf jeden Fall 'n großen Teil mit rein. Wie schnell ist das Impressum zu erreichen? Das heißt, wie schnell lässt der Anbieter es zu, dass ich ihn kontaktiere oder dass ich was über ihn erfahre? Das ist natürlich auch wichtig.
Und da ist es bei eBay so: Also, Impressum, links findet man, kategorisch natürlich immer gerne im Footer. Oder in so einer Art Funktionsnavigation oben rechts oder oben links oder wo auch immer, aber nicht in 'ner, in 'ner, Hierarchie, Stufe eins. Das ist auch bei eBay so. Nur bei eBay ist es so, dass sie nicht nur ihren Footer total überladen haben- Links auf Partner inklusive der entsprechenden, Logos, sondern natürlich auch, auf die verschiedenen Länderunterseiten und so weiter.
Und da findet man, im dri, im dritten Absatz, im dritten Paragrafen im Prinzip ganz am Anfang den Link Impressum, der als Text hinterlegt ist, was ich ja schon mal ganz, ganz großartig finde.
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David Also grob überschlagen sehe ich im Footer von eBay fünfzig bis sechzig Links, die genau gleich aussehen und direkt nebeneinander stehen.
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Stefan Ganz genau, ganz genau. Und an der Stelle wird der Benutzer halt dann auch einfach irgendwie 'n bisschen genervt, weil er muss denken- -damit er das Impressum erreicht. Ich will jetzt nicht sagen, dass Benutzer nicht denken können, aber sie wollen es halt manchmal auch nicht.
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David Sagen wir so, damit er die Information besser und schneller nicht begreifen kann, sondern, lesen kann, ist es, umso besser, eben wenn ich ihm ganz einfach 'n bisschen stupse und ihn einfach in den, in, ich, ich bereite ihm den Weg und sag ihm: „Du, hier sind die Informationen“, ohne dass ich ihm jetzt anhalten muss, such dir mal die Information.
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Stefan Danke schön.
Ganz genauso wollt ich sagen. Ich wollt natürlich jetzt hier niemanden, der bei eBay einkauft, beleidigen oder mit eBay Kontakt aufnimmt, beleidigen.
Das läge mir fern. So im Impressum finde ich jetzt als Erstes mal zu ganz alleroberst einen Text, der heißt eBay kontaktieren. Den muss ich mir durchlesen. Das Problem ist: Benutzer lesen keine Webseiten. Benutzer scannen Webseiten, und zwar von links oben nach rechts unten, genauso wie wir es mit einer Zeitschriftenseite oder einer Buchseite auch machen und mit allem, was wir sehen, zumindest in der westlichen Welt.
Und, es ist so, dass beim Scannen natürlich, wenn ich 'n Impressum mir anschaue, 'ne, 'ne, 'ne Abfolge von Ziffern, also 'ne Telefonnummer beispielsweise, sehr stark auffällt. Oder eine E-Mail-Adresse, eine Skype-ID oder so was in der Art. Hätte ich jetzt bei eBay zwar nicht erwartet, ist aber in Ordnung so, dass sie das nicht haben, aber eine Telefonnummer zum Beispiel hätte ich gesucht. Das fällt mir beim Scannen sofort auf.
Ich finde, ich weiß jetzt gar nicht, wenn ich mich, ja, ich finde weder eine E-Mail-Adresse noch finde ich eine Telefonnummer. Das ist schon mal das Erste, was mich persönlich 'n bisschen nervt, sage ich mal. Dann stelle ich fest, ich muss den Text lesen, damit ich, irgendwas,, irgendwas tun kann, zum Beispiel anrufen oder 'ne E-Mail schreiben. Das Erste, was immer gemacht wird und daran scheitern die großen Unternehmen fast alle: Es wird zuallererst auf die Hilfe-Seiten verlinkt.
Was ich persönlich komisch finde, weil wenn man ins Impressum geht, dann will man keine Hilfe haben, sondern dann will man was über den Anbieter erfahren.
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David Ich find's auch ganz fürchterlich. Also es gab mal einige Fälle, wo ich den direkten Kontakt gesucht habe, sei es zum Provider oder mal zum, Fernsehsender, dass ich da irgendwas hinschreiben wollte. Bei denen ist es ja ganz komisch.
Also ich hab das Gefühl, dass sie mit aller Macht verhindern wollen, dass du sie anrufst oder Kontakt aufnimmst, indem sie, auf tausend FAQ-Artikel verweisen und dich erst mal in die Hilfe schicken und von der Hilfe wieder auf die Hilfe-Seite und von der Hilfe zu den FAQs und wieder zurück. Und dann vielleicht ganz, ganz irgendwann mal auf die dreimillionste vererbte Seite dann vielleicht 'ne Telefonnummer dir geben oder 'n Kontaktformular. Also ganz fürchterlich.
Und bei eBay schaut das genauso aus, denke ich.
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Stefan Bei eBay schaut das genauso aus und dein Gefühl trügt dich da auch nicht. Es ist sicherlich so, dass die Unternehmen sich denken, : „Eigentlich möchten wir jetzt nicht noch zwölf Telefonistinnen anstellen- -die, Anrufe annehmen.“ Ich denke mal, bei eBay ist das natürlich auch 'n Kostenfaktor. Wenn man dort anrufen könnte ganz schnell, dann würde das natürlich auch ein erhebliches Mehr an Arbeit bedeuten.
Nichtsdestotrotz ist das natürlich für Benutzer eine unglaubliche Steigerung der Glaubwürdigkeit, weil ich weiß einfach: Habe ich 'n Problem, rufe ich an. Dem, dem muss man sich dann auch einfach mal stellen, denke ich. So, unter dem Punkt Hilfe kommt dann sofort E-Mail Kundenservice, schreiben Sie uns eine E-Mail. Ich hab jetzt gar nicht geguckt, ob es auf 'n Kontaktformular verlinkt oder nicht. Ich vermute fast. Ja, und da fängt's dann an, da wird's dann schwierig.
Um per E-Mail Kontakt aufzunehmen, scheine ich Mitglied sein zu müssen. Man korrigiere mich, wenn ich da, irgendwie falsch liege, aber ich lande beim Klick auf E-Mail Kontakt auf einem Einloggen-Formular. Das ist natürlich ganz, ganz fies, weil eigentlich müsste man in der Lage sein, eine Firma anzuschreiben, selbst wenn man noch nicht Mitglied ist oder grade wenn man noch nicht Mitglied ist, weil man vielleicht 'ne Frage hat, weil man eBay nicht kennt oder so, ja.
Das finde ich echt sehr, sehr bedenklich.
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David Oh, ich hab das mal grade gesehen. Also im, im Impressum gibt es 'n Link, Kontaktformular ganz, ganz unten versteckt. Wenn ich da drauf klicke, komme ich direkt zum Formular und es gibt bei eBay im Kopf der Seite, „Sicher handeln, Kontakt und Übersicht". Und wenn ich da auf „Kontakt" klicke, kriege ich erst mal eine Seite, „Die von Ihnen gewünschte Seite wurde verlegt.
Sie werden jetzt weitergeleitet." Und dann kommt wie gesagt wirklich das Login: „Bitte loggen Sie sich ein oder werden Sie eBay-Mitglied." Und das ist natürlich heftig.
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Stefan Ganz genau. Das ist, das ist, ja, wie soll ich sagen? Das ist nicht nur keine Neukundenakquise, sondern das ist einfach nur- schlechte Praxis. Ich würde jetzt niemals sagen, das wäre ich von eBay nicht anders gewohnt oder so. Auf gar keinen Fall.
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David Und das ist, das könnte wahrscheinlich ein Fehler sein, indem es einfach die Kontaktseite, die vorher da war,, nicht mehr existiert oder sie einen anderen Namen hat und die eBay-Webmaster oder wer auch immer dafür zuständig ist, hat sich eben nicht mehr die Links angeschaut, weil die Seite wahrscheinlich eh zu groß ist für die, um sie täglich zu kontrollieren.
Also die haben sich gar nicht mehr die Mühe gemacht zu gucken: „Sind die Informationen, die ich da habe, also das, was wir in der Sendung angesprochen haben oder die Funktionalitäten, sind die denn überhaupt noch da? Funktionieren die noch?"
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Stefan Das ist anzunehmen. Also man muss natürlich zur Verteidigung sagen, eBay ist ein, gigantomanisches Projekt und auch eine, sicherlich ein riesiges Backend, in dem man so was, ändern und kontrollieren muss. Aber Kontakt ist nun mal immer eine der, Kernfunktionen, die eine Webseite bieten sollte und deshalb sollte man sich da immer sicher sein, dass sie von jeder Seite aus zuverlässig erreichbar ist.
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David Also eBay, schlechte Seite, haben wir ein gutes Beispiel.
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Stefan Wir haben noch ein gutes Beispiel, aber es ist noch eine ganz wichtige Sache, die im eBay-Impressum noch auftaucht. Und zwar sind das die, die Sitze der, der Filialen oder der Niederlassungen. Da haben wir einmal Luxemburg zum Beispiel, da haben wir einmal Bern. Deutschland wird erst an dritter Stelle genannt und auch da habe ich weder eine E-Mail-Adresse noch eine, noch eine Telefonnummer.
Ich habe die Pflicht,, die Pflichtangaben im Prinzip erfüllt, erschlagen, dadurch, dass ich oben auf „Rufen Sie uns an" klicken kann und dann eine null hundertachtzig, fünf-Nummer anrufen kann, habe ich auch rein theoretisch die unmittelbare Kommunikation abgedeckt, wobei ich glaube, dass dieser Telefonservice halt direkt über die erste Impressumsseite verfügbar sein sollte. Das ist hier nicht der Fall, aber ich glaube, das wird auch nicht so eng gesehen.
Aber allein diese null hundertachtzig Fünfer-Nummer ist halt schon wieder in Richtung, ein Schritt in die Richtung, ich bin nicht glaubwürdig.
Das, für viele Benutzer, die davon keine Ahnung haben, immer noch ähnlich wie 'ne null neunhunderter oder null hundertneunziger Nummer, weil die die einfach als Servicenummer wahrnehmen und deshalb denken: „Oh mein Gott, da muss ich ja bestimmt viel bezahlen." Die sehen das schon gar nicht mehr, dass es in Anführungsstrichen nur vierzehn Cent sind, aber vierzehn Cent pro Minute ist natürlich, in heutigen Telefon-Flatrate-Zeiten immer noch eine Menge.
Und, ja, das sorgt halt alles dafür, dass das alles nicht so wunderbar wahrgenommen wird. Dann haben wir ein schönes Projekt, was es auch noch nicht so lange gibt, glaube ich, was sehr innovativ geführt wurde und, und entwickelt wurde und auch, im Bereich der Glaubwürdigkeit halt, ich würde-- ja gut, maßstabelgesetzt kann man jetzt sehen, wie man möchte, aber auf jeden Fall erfüllt es mehr als das, was gefordert ist. Und zwar ist das Myte.
Myte ist ein, Hochgeschwindigkeitstool zur Erfassung und Auswertung von Arbeitszeit. Das ist, ein Projekt von – und jetzt klicke ich mal schon auf Impressum –, von Sebastian Munz und Julia Sörgel. Im Impressum, was man direkt von der ersten Seite aus, erreicht, sind alle Informationen zu finden, die man braucht. Im Kontaktbereich, also im Impressum hat man keine direkte Möglichkeit, mit den,, Machern Kontakt aufzunehmen.
Man hat aber, sowohl die Anbieterkennzeichnung, die-- eine E-Mail gibt es, eine E-Mail-Adresse, die auch als Text anklickbar und verlinkt ist, was ich auch nicht schlecht finde, denn viele Leute sind ja aufgrund der Tatsache, dass durch Bots, zum Spam diese E-Mails,, gesammelt werden, diese E-Mail-Adressen gesammelt werden, dazu übergegangen, die E-Mail nicht mehr zu verlinken und als Bild zu hinterlegen.
Das ist natürlich für den Benutzer blöd, weil, der Benutzer schafft es nur in x Prozent aller Fälle, die E-Mail-Adresse, wenn sie denn nicht allzu kompliziert ist, vernünftig einzugeben und ab-abzutippern. Ja, und das ist einfach 'ne, 'ne gelungene Anbieterkennzeichnung, würde ich sagen. Und es ist ein, ein sehr freundliches Impressum, was einen anspricht. Es sind, Richtlinien drauf, wie man mit den Inhalten umgeht, wenn man sie verlinkt oder, welche Lizenz da unterliegt.
Es, ist ein Haftungsausschluss für Links, der im Prinzip, glaube ich, eh keine Bedeutung mehr hat, aber der halt immer noch benutzt wird. Es gibt allgemein, allgemeine Informationen zum Datenschutz. Es gibt, allgemeine Geschäftsbedingungen.
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David Das, das klingt-- so wie du es erzählst, klingt es wahnsinnig überladen, aber ich muss sagen, es sind wirklich alle Informationen, du, die, brauch-- drauf, die ich brauche, aber es, es, es ist extrem übersichtlich, finde ich.
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Stefan Es ist verdammt wenig Text. Ganz genau. Es ist sehr komprimiert. Man muss dazu sagen, dass natürlich Datenschutz- und AGB-Informationen auch verlinkt sind und nicht mit auf der Seite sind. Aber es ist, es ist auf jeden Fall alles erreichbar, was man braucht. Und es ist, das habe ich vorhin schon gesagt, es ist auf irgendeine Art und Weise freundlich. Man fühlt sich dazu ermutigt, Kontakt aufzunehmen, auch wenn man, wenn man nicht muss.
Man, man hat ja sowieso generell eher so wenig Langeweile, dass man,, jetzt nicht aus Langeweile irgendwie, einen Brief schreibt an die oder, oder, oder eine E-Mail. Insofern ist das, ist das eigentlich keine Gefahr. Aber man weiß einfach, wenn man eine Frage hat, man, man würde potenziell gehört. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass man auch wirklich gehört wird.
Also dass, da-das ist nicht nur das Gefühl, was, geweckt wird, sondern da ist auch wirklich was dahinter, was dann auch noch natürlich der finale Schritt der Glaubwürdigkeit ist, auch die Anforderungen, die man hat oder die Erwartungen, die der Nutzer hat, auch zu erfüllen.
Das wird dann entweder durch eine Reaktion oder durch das Produkt, was man gekauft hat oder so, durch die Informationen, die man dann letztendlich erhalten hat, wird das natürlich, dann gestärkt, diese, dieser, dieser letztendliche Eindruck. Aber, ja, das ist schon ein schönes Beispiel.
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David Also wir verlinken mal beide Seiten, das eBay-Impressum und auch, das von Myte. Bemytes, Punkt com ist ja die Seite dann. Sodass ihr euch das-- oder com, wie-- Ja, Punkt de, stimmt. Genau, richtig, danke. Aber ich glaub, über com kommst du auch drauf. Die haben's wahrscheinlich weitergeleitet. Ist egal.
Wir verlinken es auf jeden Fall, dann kommt ihr auf jeden Fall zu der Seite und könnt euch das mal anschauen, wie sich das verhält und ich denke, da werdet ihr auf den ersten Blick, sehen, dass die von Myte doch ein bisschen interessanter aussieht. Also ich muss weniger denken, ich werd gleich auf den richtigen Weg geleitet, sozusagen. Also ich find, es ist, ja, doch glaubwürdiger.
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Stefan Ja, das ist so.
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David Also Glaubwürdigkeit ist wichtig, Credibility, das Ganze in Englisch. Die Artikel verlinken wir später noch mal in der Niederschrift von Technikwürze. Gibt's noch ein Schlusswort? Warum sollten Webseiten wirklich glaubhaft sein? Oder warum sollte jetzt auch der Blogger damit anfangen, seine Webseite Glaubwürdigkeit, zu gestalten? Dein Fazit?
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Stefan Glaubwürdigkeit ist wichtig, um ernst genommen zu werden, damit man Besucher langfristig an die Seite binden kann, weil es immer so ist, dass wenn ich feststelle, irgendwann sind irgendwelche Informationen veraltet oder nicht richtig, dann sinkt die Seite einfach bei mir im Ansehen und dann fliegt sie aus dem, aus dem Newsfee, aus dem Newsreader raus oder, oder, oder ich hab sie halt einfach nicht mehr im Gedächtnis.
Dahingegen sind glaubwürdige Seiten natürlich präsenter, werden gerne als Quelle genommen, werden verlinkt und dazu führt, das, das führt unweigerlich zu einer großen Popularität. Wenn man das möchte, ist das ein ganz toller Weg, um Qualität zu sichern und Popularität zu erreichen.
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David Schönes Schlusswort. Danke, Stefan, dass du dabei warst. Ich fand's eine sehr interessante Sendung. Es wird, war auch mal wieder ein Schwergewicht, von der Sendelänge her. Ich denke, damit haben wir alle befriedigt, die, die sich beim letzten Mal beschwert hatten, dass es nur News gab. Wir behalten den Mix aber bei. Danke, Stefan, dass du dabei warst.
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Stefan Ich dank dir.
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David Auch den Link zu deiner Webseite dann auf Technikwürze.de. So, bye bye.
!/images/blog/stefan_nietzsche-20070923-141619.jpg!
Stefan Nitzsche ist Webentwickler im Bereich Frontend mit über neun Jahren Agenturerfahrung. Er ist selbständig seit Mai 2007 und wurde nur kurz danach Mitglied der Webkrauts 1 der Vereinigung deutscher Webentwickler und -designer, die sich für Webstandards einsetzen. Er betreibt auch ein Blog.
Eine Webseite muss glaubwürdig sein, weil die angebotenen Informationen/Dienste ernst genommen werden sollen. Das gilt natürlich gerade für Seiten, die einen kommerziellen Zweck verfolgen, aber auch Blogger oder generell private Webseiten profitieren von Glaubwürdigkeit. Der aktuelle Beitrag beleuchtet Faktoren und Maßnahmen, die zu gesteigerter Glaubwürdigkeit führen.
Einstieg: Was ist Web Credibility?
Web Credibility als Bereich, dem konzentriert Aufmerksamkeit gewidmet wird, ist in Deutschland sehr schwach vertreten. In den USA, an der Universität Stanford 1 existiert das Persuasive Technology Lab 1 , eine Einrichtung, die sich mit der Frage beschäftigt, ob und wie Technologie Menschen in ihren Gewohnheiten beeinflussen oder sogar lenken kann. Das Web Credibility Project von BJ Fogg an der Universität Stanford widmet sich der Glaubwürdigkeit im Internet, und zwar in Bezug auf folgende vier grundlegenden Fragen:
- Was sorgt dafür, dass Menschen glauben (oder nicht glauben), was sie im Internet finden?
- Welche Strategien wenden Menschen an, wenn Sie die Glaubwürdigkeit einer Quelle bewerten?
- Welche Zusammenhänge und Gestaltungsfaktoren beeinflussen diese Beurteilungen und Strategien?
- Wie und warum unterscheidet sich der Prozess der Beurteilung von Glaubwürdigkeit im Internet von den Prozessen während der Mensch-Mensch Kommunikation bzw. in anderen Offline-Umgebungen?
Im folgenden werden die zehn Richtlinien behandelt, die Stefan Nitzsche und Jens Meiert ins Deutsche übersetzt haben:
- Original: Stanford Guidelines for Web Credibility
- Stanford-Richtlinien für Web Credibility
- Übersetzung bei Jens Meiert: Stanford-Richtlinien für Web Credibility (SU)
Zur Anbieterkennzeichnung ist in Deutschland das Telemediengesetz 1 (TMG) bindend, dass sämtliche Informationspflichten 1 der sogenannten Diensteanbieter regelt.
Beispiele
Damit das ganze nicht so abstrakt bleibt, werden ein positives und ein negatives Beispiel vorgestellt:
- Negativ aufgefallen ist das Impressum von eBay 1
- positiv das Impressum von mite
Erwähnungen 3
Kommentare 22
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eBay als negativ Beispiel anzuführen ist ja nun relativ einfach. Die "Bude" krankt doch schon seit längerer Zeit an einer massiven Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise.
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Bei Ebay stört mich zudem das etwas undurchsichtige URL-Design. So ist fast jede Kategorie unter einer eigenen Subdomain („
.ebay.de“) zu finden. Eine hierarchische Struktur nach dem Schema „/kategorie/ “ wäre hier viel schlüssiger.
Ein weiterer Minuspunkt ist, dass bei einigen Seiten die verwendete Zeichenkodierung nicht korrekt angegeben wird, was zu Fehldarstellungen führen kann. -
Was mich freut, ist die Tatsache, dass ihr ein paar konkrete Beispiele genannt habt. So wie ich das Ganze verstanden habe, ist die Sache mit dem Vertrauen und den hier vorgestellten Projekten schon sehr abstrakt. Vertrauen hat freilich sehr viel mit einem seriösen Auftritt zu tun - wenn wir bei dem Webdesign bleiben.
Gut, dass Stefan auch solche Dinge wie die Belegbarkeit von Inhalten angesprochen (siehe Wiki). Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass nun unbedingt immer ein Link im Text dazugehören muss. Die Kennzeichnung der Quelle, idealerweise mit einem Zitat und der Nennung des Zitierten versehen, reicht durchaus aus. So arbeiten ja auch die Printmedien üblicherweise, so machen es auch Tageszeitungen in ihren Internetauftritten. Ach Gott, da gibt es aber noch so viele Dinge, die dazugehören, einem Internetmedium Vertrauen abzugewinnen. Gezielte Ansprechbarkeit der Seitenbetreiber gehört definitiv auch dazu. Ich denke, das Thema ließe sich auch noch in weiteren Sendungen aufbereiten, mit möglichst vielen praktischen Beispielen vielleicht... Freu mich! -
Das mit den tausenden FAQs, wenn man ein Kontaktformular sucht ist das Schlimmste. Bei einem Provider mit S (bei dem ich zum Glück nicht bin) ist das besonders schlimm.
Bei anderen großen Firmen braucht man dann auch oft so ne 26-stellige Produktnummer.
wichtig finde ich noch zu erwähnen, dass es wirklich noch Seiten gibt, auf denen man online Produkte kaufen kann, die aber keine SSL-Verschlüsselung anbieten.
das schädigt auch die glaubwürdigkeit (zumindest bei usern, die sich auskennen) -
Super Themenauswahl!
Super Gast!
Super Sendung!Thomas
P.S.: Danke, dass du, David, auch oft am Sonntag für diesen super Podcast dich hinsetzt :) (Beweis ist wohl das Kirchen geläute im Hintergrund)
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Hallo zusammen! Finde den Beitrag sehr gelungen, wenn er sich teilweise auch etwas zieht...
Meine zwei Cent in Sachen "Angabe und Verlinkung der eigenen E-Mail" (auf einer Webseite - im Impressum)
Ihr sprecht damit ein Thema an, was man natürlich auch hätte zu Ende denken können ;)
Ein schönes Besipiel wäre zB. das Impressum des formidablen Weblogs von Maurice Kühlborn ( http://infochord.de/ ):
Hier wird Javascript dazu eingesetzt, die mit versteckten unterstrichen gespickte Textform der E-Mail-Adresse in einen Link umzuformen. Zusätzlich sorgt ein onclick-Event dafür, dass sich beim Besucher auch das E-Mail-Programm öffnet wenn er drauf klickt.
Das ganze ist natürlich nur halbwegs idioten(spambot)sicher, aber in meinen Augen mal ein wirklich sinniger Grund Javascript eiinzusetzen - gegen Effekthascherei habt ihr ja schon gewettert...
In meinem eigenen Impressum habe ich das ganze dann nochmal (mittels jQuery) auf die Hälfte gestutzt und ersetze statt (mit Unterstrichen gespicktem) Text ein Bild des Adresstexts.Gruß, und weiter so! (PS: das hatte mehr etwas Dialog-mäßiges statt einem Interview. Stellt beim Interview nicht einer die Frage, andere antworten? Nunja, das war vllt. so beabsichtigt...)
@ Thomas: Kirchengeläut? Das waren Mausklicks. A propos, Zeit mal wieder das Firefox-Gebet ( http://www.xento.net/weblog-archiv/innereien-des-www/firefox-gebet.php ) anzuklicken ;)
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@Erik
Ein Interview ist zuallererst einmal ein Gespräch, bei dem der Interviewer Informationen von seinen Gesprächspartnern erfahren möchte. In welcher Form das stattfindet, ist im Grunde wurscht. Ein reines Frage-Antwort-Spiel bringt genau so viel oder wenig Ergebnisse wie ein Gespräch. Letzteres mag aber die spannendere Variante sein, wenn das Gespräch auch gesendet wird. Das ist also alles Geschmacksache. Auch ein Frage-Antwort-Spiel ist eigentlich ein Gespräch.... Aber gut, ich wills mal nicht übertreiben an der Stelle...:-) -
@Erik Pöhler:
in der Minute 45 ist da eindeutig Kirchen geläute!
Oder in Hannover haben die ganz komische Straßenbahn Schranken...
Thomas
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Freut mich, dass euch das Thema gefallen hat. Technikwürze lebt natürlich, und das zeigt diese Folge, auch von seinen Gästen. Daher vielen Dank an Stefan.
@Erik: "Interview" war nicht der richtige Jingle, das stimmt. Aber auch ein Interview musst ja nicht immer ein Frage- Antwortspiel sein. -
Interessantes Thema. Leider ist es oft nicht einfach Mitwirkende eines Projektes zu einer Veröffentlichung von eigenen Daten, wie Email oder Adresse, zu animieren. Ich habe versucht, dass jeder durch eine Art Profil vorgestellt wird. Sowas könnte ja wie vorhin gesagt Vertrauen beim Besucher erwecken. Leider hat jeder der "Ü40" Generation vom Team weder ihren Musikgeschmack, noch eigene Interessen nennen. Zu viel Angst vor dem offenen Medium Internet. Wie soll ich den Gedanken von Web 2.0 (alle arbeiten zusammen) bei meinem Projekt einbringen, wenn hier noch nicht einmal Web 1.0 verdaut ist.
Letztens hatte ich auch ein ähnliches Problem mit meinen Eltern. Da ich leider keine Kreditkarte besitze, bat ich sie mir für eine Onlinebestellung ihre zu benutzen. Trotz fundierten Gründen, warum die Seite aus England wirklich vertrauenswürdig ist, wollten sie mir nicht glauben. Es wird im Fernsehen und in der Zeitung eben nur von dem Betrug berichtet und ein Großteil der älteren Benutzer denkt wirklich, dass ihre Daten sofort vom nächsten Verbrecher abgegriffen werden.
Zum Kontakt: Warum die Email-Adresse hinschreiben? Kontaktformulare sind meiner Meinung noch immer die beste Lösung. Funktioniert sogar im Internet Café.
MfG Alex
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@Zen
hm, also ich verzichte bewusst auf Onlinebanking. Es gibt eben vertrauliche Dinge, die nicht in erster Linie mit einem bestimmten Webangebot zu tun haben, sondern grundlegender sind. Gerade in Zeiten der öffentlichen Diskussion rund um "Schnüffeln im Internet". Da tut jeder Webseitenbetreiber gut daran, genau zu prüfen, welche Daten für welche Internetdienstleistungen er von seinen Usern oder eben auch Mitarbeitern via Internet abrufen lässt.
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Tolle Sendung. Werde ich mir nochmal anhören!
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Super Folge. Ich dachte erst, als ich das Thema sah, dass es wohl etwas träge werden würde. Aber weit gefehlt. Habt ihr gut verpackt das Thema.
Besten Gruß aus (derzeit) Hannover,
marc -
Hallo,
ich wollte eben den Podcast Nr. 91 zur Webcredibility runterladen ...
... kanns sein, dass im 91er-Beitrag aus Versehen Podcast Nr. 90 verlinkt ist?Grüsse,
Stephan -
hier ist anscheinend nur folge 90 verlinkt, würde auch gerne folge 91 hören :)
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Folge 91 ist wieder richtig verlinkt.
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danke!!
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Sehr interessant, ich hätte nicht gedacht, dass man zu dem Thema, welches mir übrigens vorher unbekannt war, solch eine Zeitspanne mit Inhalten füllen kann. Und das ohne dem Zuhörer auch nur den geringsten Grund zum Einschlafen zu geben!
Das war "top a top", auch wenns schon ~1/2 Jahr her ist... :)
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Vor allem interessant finde es, eine Parallele zwischen Web Credibility VS Web Usability zu ziehen.. teilweise sind nämlich die Zielsetzungen beider nicht deckungsgleich
p.s. den Podcast abonniere ich mir gleich mal, hört sich gut an..
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Ich finde beim Thema Web Credibility sollte mal verstärkt auf die ganzen Fake-Shops eingegangen werden, um diesbezüglich mal die Bürger aufzuklären. Ich habe schon oft von Bekannten gehört, dass sie von betrügerischen Shops um ihr Geld gebracht wurden und das waren eben keine auffällig schlecht designte Seiten, wie im Podcast als Warnhinweis erwähnt wurde. Diese hatten sogar Siegel auf der Seite, die jedoch gefälscht waren, sodass der ganze Webauftritt sehr professionell wirkte. Man liest ja sogar in Verbindung mit ebay hin und wieder solche Geschichten. Die Bewertungen eines Shops schützen da wohl auch nicht endgültig, wenn ein Shopbetreiber erst fleißig positive Bewertungen sammelt, um dann später seine Betrugsmasche durchzuführen.
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Leider kann man sich nicht 100% gegen fake-shops schützen. Aber bei größeren Summen google ich den Shop, die Erfahrungen und die Telefonnummer. Wenn man seriöse Seiten (gelbe seiten, telefonbuch etc.) findet, wo diese Daten bestätigt werden, kann man fast davon ausgehen, das dort seriös gearbeitet wird.
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Schade, dass hier nichts mehr passiert...