Bücher und Hörer Technikwürze 49
Kurz vor dem Doppeljubiläum gibt es drei Buchtipps - passend zum Weihnachtseinkauf. Wir beleuchten darunter auch das Buch "Barrierefreies Webdesign – Attraktive Websites zugänglich machen". Weiterhin gibt es viel von unsereren Hörern.
Transkript der Folge
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David So, herzlich willkommen zur Technikwürze Nummer neunundvierzig von Montag, den 4. Dezember 2006. Hier ist euer Design und Webstandards-Podcast und mein Name ist David Marzewski. Martin Labuschin werden wir auch noch später in der Sendung hören. Im Hauptsächlichen geht es heute in der Sendung um Bücher, denn wir haben ja Dezember und es weihnachtet sehr.
Es liegt zwar kein Schnee und es ist, sind sommerliche Temperaturen, aber nichtsdestotrotz ist es doch mal ganz schön, wenn es draußen ein bisschen kälter ist und das hoffen wir und ihr setzt euch vor den Kamin mit einem schönen Buch und deswegen gibt es eben heute Buchtipps. Bücher. Buchvorstellung, barrierefreies Webdesign, attraktive Websites zugänglich macht. Von Angie Radke und Dr.
Michael Charlier liegt aktuell ein Buch aus dem Addison-Wesley-Verlag vor, welches sich mit der Erstellung von zugänglichen Webseiten beschäftigt. Ein brisantes Thema, aber auch äußerst wichtig. Und genau deswegen steigen schnell Kritiker auf den Plan, die gute Vorschläge nur deshalb schlecht machen, weil sie ihnen nicht gut genug sind. Das betrifft nicht unbedingt dieses Buch, wohl aber die Diskussion über Barrierefreiheit im Netz allgemein.
Und schon locke ich selbst nun die Kritiker hinter dem Ofen vor, und zwar wegen dem Wort Barrierefreiheit. Zugegeben, das Wort Zugänglichkeit trifft die Sache wohl besser, schon alleine aus dem Grund, dass nichts auf der Welt wirklich barrierefrei sein kann. Schon gar nicht Webseiten. Ganz pauschal ließe sich sagen, eine Webseite setzt ein Gerät mit Internetanschluss voraus und schon alleine deswegen kann sie nicht barrierefrei sein, sofern dies fehlt.
Richtig, das ist Haarspalterei, die niemandem etwas bringt. Schon gar nicht den Betroffenen. Aber warum geht es überhaupt hier? Warum sollten Webseiten jedem zugänglich sein? Kannst du dich an die erste Generation der Busse erinnern, bei der du erst drei Treppenstufen erklimmen musstest, bevor du dich auf einen Platz setzen konntest? Besonders älteren oder behinderten Menschen fiel der Zugang dadurch schwer.
Erst viel später wurden sogenannte Niederflohbusse konzipiert, die ohne Stufen auskommen. Bürgersteige wurden erhöht, Busse lassen sich nun zur Seite hin absenken und fahren eine Rampe heraus. Heute fährt im Stadtgebiet kaum noch ein Bus mit Treppenstufen, zumindest in Hannover nicht. Warum aber das alles? Der Bus soll für möglichst viele Menschen zugänglich sein. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Gleiches gilt natürlich auch für Webseiten, sagen wir, die wir mit gutem Beispiel vorangehen wollen. Webseiten können je nach Benutzer ebenfalls Barrieren enthalten. Lernschwache Menschen sind bei hochtrabenden Texten überfordert, ältere oder sehbehinderte Menschen haben Schwierigkeiten, kleine Texte zu entziffern und so weiter. Es gibt so unendlich viele Dinge, die den Zugang zu Informationen erschweren können, aber auch die benutzte Technik selbst kann eine Barriere darstellen.
Und da wir Webseiten für jeden zugänglich gestalten wollen, sprechen wir dann von zugänglichen Webseiten. Fälschlicherweise reden viele von Barrierefreiheit, womit aber das Gleiche gemeint sein soll. Fakt ist, mit der Zugänglichkeit von Webseiten setzen sich selbst Profis aus Werbeagenturen nicht wirklich auseinander. Ja, selbst die Argumentation scheint schwerzufallen.
Sofern die verantwortlichen Werber überhaupt etwas von Barrierefreiheit, Pardon, Zugänglichkeit gehört haben, argumentieren sie ziemlich platt. Ein oft gehörtes Beispiel: Warum sollte diese Webseite vom Autohaus zugänglich sein? Kein Blinder, kein Rollstuhlfahrer wird unsere Autos kaufen. Noch besser und da werde ich ungehalten: Wie viel Autos verkaufen wir mehr, Herr Marzewski, wenn Sie unsere Webseite zugänglich machen?
Warte mal, bis dir eine Biene ins Auge fliegt oder du dir deine Hände in der Tür ganz böse klemmst. Dann sprechen wir uns wieder. Wer Argumentationshilfen für saubere Webseiten sucht, wird auch im Buch Barrierefreies Webdesign attraktive Websites zugänglich gestalten, fündig. Das Buch klärt in den ersten Kapiteln auf, was Barrierefreiheit überhaupt ist, gibt eine Übersicht, welche Behinderungen es gibt und das elementar Wichtige: Was können wir Webentwickler dafür tun?
Es liegt an uns, dafür zu sorgen, Barrieren abzubauen und keine neuen zu schaffen. Vor allem müssen wir endlich sensibler werden. Kaum ein Buch und so viel vorweg, mag das näher bringen als barrierefreies Webdesign. Die Überlegungen, eine Webseite zugänglich zu gestalten, muss schon bei der Konzeption anfangen, also noch vor dem Design, bei dem ja ebenso noch die Usability zum Tragen kommt. Gerade behördliche Webseiten unterliegen Vorgaben, die es zu erfüllen gibt.
Das Buch klärt auch hier auf, ohne in die gähnend langweilige Vortragsweise von Lehrern und Professoren abzugleiten. Bei aller Ernsthaftigkeit, die wir diesem Thema und selbstverständlich auch den Menschen dahinter widmen müssen, um die wir uns hier kümmern wollen. Trockene Theorie langweilt, demotiviert. Und genau deshalb setzen die Autoren Angie Radke und Dr. Michael Charlier auf praxisnahe Lektionen, vor allem aber auch auf handfeste Lösungen. Und hier geht es richtig in die Vollen.
Gleich zu Beginn des Buches widmen sie sich einer fiktiven Webseite von dem ebenfalls fiktiven Bad Sehendorf. Von den gängigsten Webseiten verwenden sie die gängigsten Fehler und bauten diese in die Quelltexte ein. Die Autoren nehmen den Benutzer mit auf eine Reise und führen vor, was eine Barriere ist. Praktischerweise bieten sie neben dem Beispiel im Internet auch Lösungsvorschläge an. Diese Art, ein Buch zu schreiben, gefällt.
Eine große Webseite lässt sich, wenn überhaupt, zunächst nur erst mal bereinigen, wohlwissend, dass nur ein Redesign alle Fehler ausmerzen kann. Aber so lernt der Leser auch ganz offensichtlich, Mängel mehr oder weniger schnell zu beheben. Auch wer eine ganz neue Webseite plant, wird seine Freude an diesem Buch haben. In den hinteren Kapiteln bauen die Autoren zusammen mit dem Leser eine neue Webseite auf. Die Beispiele sind nachvollziehbar und gut strukturiert.
Am Seitenrand warten stets Tipps und Hintergrundwissen, vor allem aber auch Hinweise zur BITV, der Barrierefreie Informationstechnologieverordnung. Taucht ein Problemfall auf, wird kurz erwähnt, warum dies laut BITV behoben werden sollte. Die Autoren hinterleuchten aber auch die BITV kritisch. Bravo. Für mich war es spannend zu sehen, ob's den Autoren gelingt, ein Buch über Webseiten zu schreiben, ohne dass man vor dem Computer sitzen muss, um den Beispielen zu folgen.
Ich lese entweder ein Buch oder sitze vor dem Mac. Dazwischen gibt's nix. Nun, größtenteils gelingt es den Autoren durchaus. Manchmal wünschte ich mir schon eine bessere Visualisierung im Buch, wurde aber später wieder eingefangen und auf die Spur gebracht. Wenn ich schon bei meinen Lesegewohnheiten bin, lese ich ein Buch bis zum Ende, ist es gut. Und alleine deswegen kann ich das Buch Barrierefreies Webdesign empfehlen. Aber auch aus fachlicher Sicht macht der Inhalt einen soliden Eindruck.
An der einen oder anderen Stelle hätte ich ein anderes Markup oder auch andere CSS-Eigenschaften gewählt. Doch in diesem Buch, Achtung Wortspiel, geht es um die Zugänglichkeit von Webseiten, nicht um Barrierefreiheit. Vor mir liegt keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine praxisnahe Empfehlung und ein guter Einstieg ins Thema. Den Autoren kann man nur hoch anrechnen, dass sie einen Sprung ins kalte Wasser wagen und ein Buch für Einsteiger verfassen.
Sie reichen den Leser zwei Hände, führen ihn durch den Dschungel von Regeln, Vorschriften und Besserwissern. Und genau darum geht es doch, oder? Barrierefreies Webdesign. Attraktive Websites zugänglich machen. Erschienen im Addison-Wesley-Verlag, ISBN 3827323797. Der Preis neununddreißig Euro fünfundneunzig. Im Buchhandel erhältlich. Den Link zur Bestellmöglichkeit via Amazon findet ihr auf Technikwürze.de. Die Hörer kommen zu Wort.
Alexandra Labuda ist Diplom-Ingenieurin, Designerin und freie Webentwicklerin aus Köln. Sie veröffentlicht regelmäßig im deutschen und englischen Sprachraum Artikel zu Content-Management-System und Design. Alex unterhält daneben die umfangreiche deutsche Ressortseite des CMS TaxPattern. 2004 hat sie das internationale TXP-Magazine gegründet, auf dem sie mit anderen Autoren zu Open-Source-Projekten und Webtools bloggt. Ihre eigene Seite, das Kölner Blogbüro, wird gerade redesigned.
Von Alex habe ich zwei Buchrezensionen zugeschickt bekommen und die hört ihr jetzt. Bücher.
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Alex Hallo, im Folgenden möchte ich zwei CSS-Lehrbücher miteinander vergleichen, die gerade auf den Markt gekommen sind. Und zwar handelt es sich einmal um das bei Data Becker erschienene Buch namens "Modernes Webdesign mit CSS" von Jan Heineke und Vladimir Simovic. Das zweite Buch ist ein englisches Buch, es heißt "Beginning CSS Web Development" von Simon Collinson, erschienen bei Apress.
Beide Bücher richten sich an den absoluten CSS-Anfänger und bieten einen wunderbaren Einstieg in die CSS-Technik. Sie fangen beide bei, komplett bei null an und, bieten insgesamt einen sehr guten Überblick über CSS-Techniken. Beim Data Becker Buch wird genauso wie beim Beginning CSS Web Development Buch, Techniken, zum Beispiel, Styling von Listen, Linkanwendungen, Navigation, Einbau von Hintergrundbildern, Browserkompatibilitäten, Hex und Filter abgehandelt.
Im Großen und Ganzen kann man nicht sagen, dass, irgendetwas Besonderes fehlen würde, was, wo, wo ich vom Kauf des Buches abraten würde. Beide Bücher haben auch, im letzten Kapitel eine CSS-Referenz angehängt zum Nachschlagen, was auch sehr wertvoll ist. Und, beide Bücher sind recht flüssig geschrieben. Nachteilig beim Data Becker Buch finde ich, dass es insgesamt schlechter lektoriert worden ist als das englische Buch.
Das heißt, die Kapitel, da geht's schon manchmal so 'n bisschen kreuz und quer. Hier und da wurde auch schon mal, von den beiden Autoren eine grundlegende Technik vergessen, wie zum Beispiel die Schriftgröße browserweit einzustellen. Das ist beim englischen Werk nicht der Fall. Hier kann ich eigentlich von nichts sprechen, das vergessen wurde oder schlecht ausgedrückt wurde oder überhaupt nicht abgehandelt wurde.
Leider hat Data Becker relativ wenig Wert darauf gelegt, dieses Buch didaktisch auch aufzubereiten. Das heißt, als Lehrbuch ist es Nicht so gut wie das englische Buch. Wenn man also des Englischen mächtig ist, würde ich sagen, dass man, hmm, sich eher das Beginning CSS Web Development kaufen sollte als Anfänger, da es didaktisch einfach besser aufbereitet worden ist.
Das moderne Webdesign mit CSS vom Data Becker ist um einige Seiten umfangreicher und zielt im letzten Drittel auf jeden Fall auf fortgeschrittene Techniken. Das ist bei Beginning von, Beginning CSS Web Development nicht der Fall. Es heißt zwar hier im Untertitel from Novice to Professional, aber dass man am Ende des Buches, also nach gut dreihundertachtzig Seiten, dann ein CSS-Profi sein soll, das würde ich hier erst mal bezweifeln.
Beide Bücher sind also empfehlenswert, wobei ich, auch noch mal einen Blick auf den Preis werfen würde. Hier kostet das moderne Webdesign mit CSS neununddreißig Euro bei Amazon und das englische Buch bekommt man ab zwanzig Euro. Das ist eine Differenz von neunzehn Euro.
Da muss man sich dann entscheiden, ob man ein Nachschlagewerk auf Deutsch haben möchte oder ob man tatsächlich ein, CSS-Anfänger ist, der relativ moderat Englisch sprechen kann und eine wirklich sehr gute Einführung in CSS erhalten möchte. Für letzteren würde ich dann dieses englische Buch empfehlen mit der Aussicht, sich, wenn man denn Fortgeschrittener ist, das zweite englische Buch, das daraufhin aufbaut, namens CSS Mastery von Andy Budd, erschienen bei Friends of Ed, zu kaufen.
Summa summarum würde ich dem englischen Buch aus der Perspektive eines CSS-Anfängers fünf Sterne geben und dem deutschen Data Becker Buch vier Sterne. Okay, vielen Dank fürs Zuhören. Bis dann. Tschüss.
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David Hintergründe.
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Martin Was ist Web 2.0? Am 20. September 2006 habe ich einen Präsentationsvortrag zum Thema Web 2.0 unter dem Titel, was ist Web 2.0? Diesmal kurz und knapp, auf meiner Website veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung habe ich mit Christoph Dreier an einer Revision gearbeitet. Das war auch ganz gut so, denn die aufkommende Diskussion am 27. September 2006 zeigte, dass die erste Veröffentlichung noch nicht optimal war.
Das Ergebnis mit dem Titel: Was ist Web 2.0 Revision eins, möchte ich hier noch mal in akustischer Form vortragen. Die insgesamt dreizehn Punkte sind in schriftlicher Form auf Laboschi Webdesign verfügbar. Setzt und fördert Standards. Die Standardisierung von Sprachen wie CSS und XHTML wird durch den starken Einsatz in den neuen Diensten sehr gefördert. Unbekannte Standards wie ASS wurden dadurch erst bekannt. Dadurch wird Informationsaustausch noch viel einfacher.
Hohe Wertlegung auf Benutzerfreundlichkeit. Korrekte Darstellung in verschiedenen Medien und eine flache, einfache Navigation spielen bei den neuartigen Medien eine immer größere Rolle. Auch erwähnt werden sollte die globale Nutzung von Merkmalen, die den direkten Wiedererkennungseffekt besitzen, zum Beispiel das ASS-Icon. Benutzer können aktiv mitwirken. Projekte wie Wikipedia oder Digg basieren auf den Wissen und der Aktivität ihrer Nutzer.
Durch soziale Belohnungssysteme wird das Interesse geweckt und Aktivität gefördert. Der Benutzer hat eine Stimme, eine, die wirklich etwas bewirken kann. Einige Unternehmen haben große Blogbewegungen schon zu spüren bekommen, denn zufriedene und unzufriedene Kunden können all ihre Erfahrungen mit dem Unternehmen leicht im Internet publizieren und mit anderen teilen und austauschen. Es treten auch teilweise Zusammenschlüsse von Nutzern mit gleichen Zielen auf, um größere Effekte zu erzielen.
Rein browserbasiert. Um Web 2.0 Dienste in Anspruch zu nehmen, sind keine zusätzlichen Programme nötig, außer der Browser selbst. Ermöglicht gemeinsames Arbeiten an Projekten. Neuartige Kommunikationswege wie Wikis oder Base Camp ermöglichen schnelles und sicheres Planen von Projekten. Wichtige Desktop-Funktionen werden ins Web verlagert. Aufgaben, Kalender, Word Processing, Foto- und Videoablagen sowie auch Adressbücher sind im Internet keine Seltenheit mehr. Benutzer helfen sich gegenseitig.
Empfehlungs- und Bewertungssysteme, die durch den Benutzer gepflegt werden, helfen anderen Benutzern, Entscheidungen zu treffen. Plattformunabhängig. Es wird darauf Wert gelegt, dass die verschiedenen Dienste in möglichst vielen Medien zugänglich und benutzbar sind. Starke Interaktionen zwischen Website und Benutzer. Benutzer können ihren gewünschten Inhalt auf bestimmten Seiten selbst zusammenstellen und anordnen. Bestes Beispiel dafür ist Net Vibes.
Kontinuierliche Weiterentwicklung der Services oder Perpetuel Beta. Veröffentlichte Dienste bleiben nicht mehr stehen, sondern werden ständig weiterentwickelt und es wird auf die Wünsche der Benutzer eingegangen. Neuartige Archivierung von Objekten durch Tags. Tags sind Schlagwörter, mit denen Inhalte versehen werden können. Inhalte haben so nicht mehr nur eine Zugehörigkeit, sondern viele. Stärkere Präsenz des Benutzers im Web.
Durch die einfache Einrichtung von Publizierungssystemen können sich selbst nicht technisch versierte Menschen im Internet darstellen. Ein dazu passendes Zitat wäre das von Andy Warhol von 1968: "In the future everyone will be famous for fifteen minutes." Starke Vernetzung von Informationen. Blogs tragen mit starker Linkfreudigkeit und Trackbacks genauso wie Programmschnittstellen zu einer starken Vernetzung von Informationen bei.
Wikipedia bietet zum Beispiel eine interne Vernetzung der Artikel, mit der man Fachwörter innerhalb eines Artikels direkt nachschlagen kann.
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David Die Hörer kommen zu Wort. Das Realign von Technikwürze.de kam super gut an. Also zumindest die ganzen E-Mails, die ich bekommen habe, die haben positiv fall-- Positives verlauten lassen. Selbst unsere neue Audiokommentarfunktion, auf der Kontaktseite, die hat es in sich. Die haben nämlich schon zwei Leute benutzt. Einer davon, mochte uns wahrscheinlich mal schicken, wie er pfeifen kann und das hört sich ungefähr so an.
Aber wir hatten noch was Konstruktives, und zwar von Timo Gillissen. Ich hoffe, das habe ich richtig ausgesprochen. Er kommt nämlich aus Graz, Österreich und hat Folgendes zu sagen:
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Timo Hallo Technikwürze, ich finde euren Podcast richtig krass. Ich habe bis jetzt alle eure Podcasts gehört und bin immer wieder begeistert. Weiter so. Liebe Grüße aus Graz, aus Österreich, Timo.
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David Und auf der Hörerkarte von Technikwürze.de habt ihr euch ja fleißig eingetragen. Wie viel sind jetzt drauf? Ich muss gerade mal gucken. Aktuell einundvierzig zu dem Zeitpunkt, wo ich das jetzt aufnehme. Und ich habe euch natürlich versprochen, dass ich jeden Hörer einzeln nennen werde und das sind natürlich 'ne ganze Menge. Ich fang einfach mal an. Also vielen Dank für euch, dass ihr euch eingetragen habt.
Ich hoffe natürlich, dass die restlichen Leute von Technikwürze, und es sind noch viele, viele Hunderte, die sich noch nicht eingetragen haben. Also bitte holt das nach. Also die, die sich eingetragen haben, die Neuen, zum Vergleich zum, zur Vorwoche sind Si-- Verzeiht mir, wenn ich den Namen nicht richtig ausspreche. Simon Praterius, du kommst aus Dresden. Dann haben wir den T.
Kalda aus Düsseldorf, den Ekadash, so nennt er sich, der kommt aus Elsdorf, den Michael Barthofer aus Linz, Österreich. Hallo, liebe Grüße aus Österreich. Michael Balzer aus Mülheim, Marco aus Adelsdorf bei Berlin, Ingo Stöcker, Schönefeld, Sascha Sawada aus Elmshorn. Dann haben wir den Malte Swart aus Magdeburg, den Herbie – ich hoffe, du bist nicht das Auto – aus, Schubelbach. Das liegt in der Schweiz. Herzliche Grüße in die Schweiz. Alexander Vetter, den hatten wir in Haag.
Dann haben wir den Sascha Krug aus Romanshorn, den Tobias aus Rheinfelden. Dann haben wir den Pichl. Pichl? Ich hoffe, das ist richtig. Du kommst aus Kissing. Dann haben wir den Raiko aus Rudolstadt, den Daniel aus Ulm. Das ist schön einfach auszusprechen. Den Florian Leidfeld aus Stuttgart. Dann haben wir den Markus Hofbauer, der kommt aus Villach. Das ist, bei Kärnten in Österreich. Und kurioserweise, ich habe mal Villach, daneben liegt der, ich-- Wie-- Ist schon lange her.
Das war, glaube ich, der Millstätter See. Korrigiere mich, wenn es falsch liegt. Und, wie hieß denn beim Millstätter See, wie hieß denn da die Stadt, wo wir waren? Ich, ich weiß es gar nicht mehr, aber jedenfalls in Villach war ich auch einige öftere Male. Da sind wir einkaufen gewesen. Also das kann ich mir gut vorstellen. Da wird sich ja wahrscheinlich ewig was geändert haben. Also schöne Grüße nach Österreich.
Dann haben wir auch mal eine Frau dazwischen und da-- Zwar ist das die Katharina, die kommt aus Lienen. Dann haben wir den Dirk M., der kommt aus Cottbus und den Herrn Voss aus Kiel. Ich weiß nicht, ob das 'ne Anspielung ist auf den Herrn Pehler, so nennt er sich bei Was mit Medien, dem Podcast, aber sei's drum. Schöne Grüße nach Kiel. Dann haben wir den Karl aus Wien in Österreich. Schöne Grüße auch an dich.
Den Timo aus Querschiett, den van Ahne aus Hannover, ziemlich nahe, den Thomas Greinecke aus Bremerhaven, den Rainer Fuest aus Mainz, den Johnny Johnny aus Trier. Ich denke mal, das ist nicht dein wahrer Name. Dann haben wir den Klaus aus Bottrop, den Tomas Caspers aus Much, den Stefan Hoffmann aus Aidenbach, den Clemens Lang aus Bamberg und zuletzt den Michel. Der kommt nämlich aus Fribourg und das liegt in der Schweiz.
Also wer sich noch nicht eingetragen hat auf der Hörerkarte von Technikwürze.de – das Ganze ist eine Frapper-Map – der holt das jetzt bitte nach. www.Technikwürze.de und dann werde ich auch eure Namen hier vorlesen. Die Vorschau. Genau, bevor die Musik losgeht, noch die Vorschau auf die nächste Sendung, denn da feiern wir bei Technikwürze ein Doppeljubiläum. Einerseits ist es die fünfzigste Sendung von Technikwürze als auditiven Podcast und andererseits ist es genau ein Jahr Technikwürze.
Denn am 9. Dezember 2005 ging der Technikwürze in Folge Nummer eins online und, am 12. Dezember, das ist nächste Woche Montag, da gibt es die fünfzigste Ausgabe. Zu mir bei Gast wird dann wieder sein Peter Müller, mit dem ich mich, denke ich mal, wieder super unterhalten werde und wir planen dann noch, jemanden zuzuschalten per Skype. Wer das sein wird, das werdet ihr dann erfahren, wenn ihr euch einschaltet bei Technikwürze, eurem Design- und Webstandards-Podcast.
Was gibt's sonst noch zu sagen? Ja, da es ein Doppeljubiläum ist. Wenn ihr uns gratulieren wollt, dürft ihr das natürlich tun. Per E-Mail, per Telefonnummer. Das ist unter Berücksichtigung auch meiner Schweizer und österreichischen Freunde die null null neunundvierzig fünf elf einundzwanzig siebenundzwanzig dreihundert. So, jetzt haben wir's international. Ansonsten E-Mail an echo@Technikwürze.de.
Ganz riesig freuen würden wir uns natürlich über die Telefonanrufe oder auch die auditiven Nachrichten. Das geht jetzt inzwischen ja ganz einfach. Das haben wir in der letzten Folge gesagt. Wenn ihr auf das Kontaktformular geht auf Technikwürze.de, dann findet ihr dort rechts einen Audiokommentarkasten. Da könnt ihr auf den Record drücken. Und sofern ihr ein Mikrofon habt, dann dort reinsprechen, das Ganze abschicken, das geht direkt zu uns und danach direkt in die Sendung.
Wir würden uns freuen und jetzt gibt's noch ein bisschen Musik. Musik präsentiert von Podsave Music Network. So, für euch gibt's jetzt noch Aaron mit One and Only Love. Ich sage danke fürs Zuhören. Bis nächsten Montag.
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Einspieler You are my one and only love. And I can never get enough. You're my one and only love. I hope it lasts forever. You're always by my side. You're always by my side. Don't ever tell me never. This love will never die. You're still on my mind. The dream is for real this time. You are my one and only love. Came down to earth from up above. You're my one and only love. You are my one and only love. And I can never get enough. You're my one and only love. Just like those days of summer.
Keep warming up my life. Keep warming up my life. To be with you's an honor. I know we will survive. You're still on my mind. This dream is for real this time. You are my one and only love. Came down to earth from up above. You're my one and only love. You are my one and only love. And I can never get enough. You're my one and only love. There's something you've gotta know. We're starting to lose control. You are my one and only love. Came down to earth from up above.
You're my one and only love. You are my one and only love. And I can never get enough. You're my one and only love. You are my one and only love. Came down to earth from up above. You're my one and only love. Yeah, yeah. Yeah, yeah. Yeah, yeah. Yeah, yeah.
Barrierefreies Webdesign
Attraktive Websites zugänglich machen
Von Angie Radtke und Dr. Michäl Charlier liegt aktuell ein Buch aus dem Addison-Wesley-Verlag vor, welches sich mit der Erstellung von zugänglichen Webseiten beschäftigt. Ein brisantes Thema, aber auch äußerst wichtig. Und genau deswegen steigen schnell Kritiker auf den Plan, die gute Vorschläge nur deswegen schlecht machen, weil sie ihnen nicht gut genug sind. Das betrifft nicht unbedingt dieses Buch, wohl aber die Diskussion über Barrierefreiheit im Netz allgemein. Und schon locke ich selbst nun die Kritiker hinter dem Ofen vor, und zwar wegen dem Wort "Barrierefreiheit". Zugegeben, dass Wort Zugänglichkeit trifft die Sache wohl besser, schon alleine aus dem Grund, dass nichts auf der Welt wirklich barrierefrei sein kann, schon gar nicht Webseiten. Ganz pauschal ließe sich sagen: Eine Webseite setzt ein Gerät mit Internetanschluss voraus, und schon alleine deswegen kann sie nie barrierefrei sein, sofern dies fehlt. Richtig: Das ist Haarspalterei, die niemanden etwas bringt, schon gar nicht den Betroffenen. Aber worum geht es überhaupt hier, warum sollten Webseiten jedem zugänglich sein?
Kannst du dich an die erste Generation der Busse erinnern, bei der du erst drei Treppenstufen erklimmen musstest, bevor du dich auf einen Platz setzen konntest? Besonders älteren oder behinderten Menschen fiel der Zugang schwer. Erst viel später wurden so genannte Niederflurbusse konzipiert, die ohne Stufen auskommen. Bürgersteige wurden erhöht, Busse lassen sich nun zur Seite hin absenken und fahren eine Rampe aus. Heute fährt im Stadtgebiet kaum noch ein Bus mit Treppenstufen, zumindest in Hannover nicht. Warum aber das alles? Der Bus soll für möglichst viele Menschen zugänglich sein, nicht mehr aber auch nicht weniger. Gleiches gilt natürlich auch für Webseiten, sagen wir, die wir mit gutem Beispiel vorangehen wollen.
Webseiten können, je nach Benutzer ebenfalls Barrieren enthalten. Lernschwache Menschen sind bei hochtrabenden Texten überfordert, ältere oder sehbehinderte Menschen haben Schwierigkeiten, kleine Texte zu entziffern und so weiter. Es gibt so unendlich viele Dinge, die den Zugang zu Informationen erschweren können. Aber auch die benutzte Technik selbst kann eine Barriere darstellen. Und da wir Webseiten für jeden zugänglichen gestalten wollen, sprechen wir dann von zugänglichen Webseiten. Fälschlicherweise reden viele von Barrierefreiheit, womit aber das gleiche gemeint sein soll.
Fakt ist: Mit der Zugänglichkeit von Webseiten setzen selbst die Profis aus Werbeagenturen nicht wirklich auseinander. Ja selbst die Argumentation scheint schwer zu fallen. Sofern die Verantwortlichen Werber überhaupt etwas von Barrierefreiheit, pardon Zugänglichkeit gehört haben, argumentieren sie ziemlich platt. Ein oft gehörtes Beispiel: Warum sollte die Webseite vom Autohaus zugänglich sein? Kein Blinder, kein Rollstuhlfahrer wird unsere Autos kaufen. Noch besser, und da werde ich ungehalten: Wie viel Autos verkaufen wir mehr, Herr Maciejewski, wenn Sie unsere Webseite zugänglich machen? Warte mal, bis dir eine Biene ins Auge fliegt oder du dir deine Hände in der Tür ganz böse klemmst, dann sprechen wir uns wieder.
Wer Argumentationshilfen für saubere Webseiten sucht, wird auch im Buch „Barrierefreis Webdesign – Attraktive Websites zugänglich gestalten“ fündig. Das Buch klärt in den ersten Kapiteln auf, was Barrierefreiheit überhaupt ist, gibt eine Übersicht, welche Behinderungen es gibt, und das elementar wichtige: Was können wir Webentwickler dafür tun? Es liegt an uns, dafür zu sorgen, Barrieren abzubauen und keine neuen zu schaffen. Vor allem müssen wir endlich sensibler werden. Kaum ein Buch, und so viel vorweg, mag das besser näherbringen, als „Barrierefreies Webdesign“.
Die Überlegungen, eine Webseite zugänglich zu gestalten muss schon bei der Konzeption anfangen, also noch vor dem Design, bei dem ja ebenso noch die Usability zum Tragen kommt. Gerade behördliche Webseiten unterliegen Vorgaben, die es zu erfüllen gibt. Das Buch klärt auch hier auf, ohne in die gähnend langweilige Vortragsweise von Lehrern und Professoren abzugleiten. Bei aller Ernsthaftigkeit, die wir dem Thema und selbstverständlich auch den Menschen dahinter widmen müssen, um die wir uns hier kümmern wollen: Trockene Theorie langweilt, demotiviert. Und genau deshalb setzen die Autoren Angie Radtke und Dr. Michäl Charlier auf praxisnahe Lektionen, vor allem aber auch auf handfeste Lösungen.
Und hier geht es richtig in die Vollen. Gleich zu Beginn des Buches widmen sie sich einer fiktiven Webseite von dem ebenfalls fiktiven Bad Seendorf. Von den gängigsten Webseiten verwendeten sie die gängisten Fehler und bauten diese in den Quelltexte ein. Die Autoren nehmen den Benutzer mit auf eine Reise und führen vor, was eine Barriere ist. Praktischer weise bieten sie neben dem Beispiel im Internet auch Lösungsvorschläge an.
Diese Art, ein Buch zu schreiben gefällt. Eine große Webseite, lässt sich, wenn überhaupt, zunächst nur erst einmal bereinigen. Wohl wissend, dass nur ein Redesign alle Fehler ausmerzen kann. Aber so lernt der Leser, auch ganz offensichtliche Mängel mehr oder weniger schnell zu beheben.
Auch wer eine ganz neu Webseite plant, wird seine Freude an diesem Buch haben. In den hinteren Kapiteln bauen die Autoren zusammen mit dem Leser eine neu Webseite auf. Die Beispiele sind nachvollziehbar und gut strukturiert. Am Seitenrand warten stets Tipps und Hintergrundwissen, vor allem aber Hinweise zur BITV (der Barrierefreie Informationstechnolgie-Verordnung). Taucht ein Problemfall auf, wird kurz erwähnt, warum dies laut BITV behoben werden sollte. Die Autoren hinterleuchten aber die BITV auch kritisch. Bravo!
Für mich war es spannend zu sehen, ob es den Autoren gelingt, ein Buch über Webseiten zu schreiben, ohne man vor dem Computer sitzen muss, um die Beispiele nachzuvollziehen. Ich lese entweder ein Buch, oder sitze vor dem Mac, dazwischen gibt es nichts für mich. Nun, größtenteils gelingt es den Autoren durchaus. Manchmal wünschte ich mir schon eine bessere Visualisierung im Buch, wurde aber wenig später wieder eingefangen und auf die Spur gebracht.
Wenn ich schon bei meinen Lesegewohnheiten bin: Lese ich Buch bis zum Ende, ist es gut. Und alleine schon deswegen kann ich „Barrierefreies Webdesign“ empfehlen. Aber auch aus fachlicher Sicht macht der Inhalt einen soliden Eindruck. An der einen oder anderen Stelle hätte ich ein anderes Markup oder andere CSS-Eigenschaften gewählt. Doch in diesem Buch, Achtung Wortspiel, geht es um die Zugänglichkeit von Webseiten, nicht um die Barrierefreiheit. Vor mir liegt keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine praxisnahe Empfehlung und ein guter Einstieg ins Thema. Den Autoren kann man nur hoch anrechnen, dass sie den Sprung ins kalte Wasser wagen und ein Buch für Einsteiger verfassen. Sie reichem dem Leser zwei Hände, führen ihn durch den Dschungel von Regeln, Vorschriften und Besserwissern. Und genau darum es geht doch, oder?
| Autoren | Angie Radtke und Dr. Michäl Charlier |
|---|---|
| Verlag | Addison-Wesley |
| ISBN | 3827323797 |
| Preis | 39,95 € |
| Seiten | 276 |
Was ist Web 2.0?
Am 20. Sept 2006 habe ich meinen Präsentationsvortrag zum Thema "Web 2.0 unter dem Titel Was ist Web 2.0? Diesmal kurz und knapp 1 auf meiner Website veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung habe ich mit Kristof Dreier 1 an einer Revision des Artikels gearbeitet. Das war auch ganz gut so, denn eine aufkommende Diskussion am 27. Sept. 2006 zeigte, dass die erste Veröffentlichung noch nicht optimal war.
Das Ergebnis mit dem Titel Was ist Web 2.0? Revision 1 1 möchte ich hier noch mal in akustischer Form vortragen. Die insgesamt 13 Punkte sind in schriftlicher Form auf Labuschin Webdesign 1 verfügbar.
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